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Früh übt sich - Radworkshops an 30 Kärntner Volksschulen

08.06.2018
LR Zafoschnig: Fahrradworkshops sensibilisieren 2.000 Kinder für Verkehrssicherheit und vermitteln Freude am Fahrradfahren - Land Kärnten übernimmt Kosten für 15 Einsatztage - Jeder in die Sicherheit investierte Euro ist gut angelegt


Klagenfurt (LPD). "Wenn unsere Kinder im Verkehr unterwegs sind, müssen wir sie bereits früh für das Thema Sicherheit sensibilisieren. Als Mobilitätsreferent ist mir die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr ein besonderes Herzensanliegen", betonte heute, Freitag, Verkehrslandesrat Ulrich Zafosching bei seinem Besuch in der Volksschule Grafenstein, wo er sich bei einem AUVA-Radworkshops von der landesweiten Initiative selbst vor Ort überzeugen konnte.

Bereits seit zehn Jahren organisiert die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt mit Unterstützung des Bundes professionelle Workshops für Kinder der 1. bis zur 4. Schulstufe, in denen die Grundregeln des Straßenverkehrs aber auch die Elemente des sicheren Radfahrens kindergerecht vermittelt werden. Im Vorjahr war das Land Kärnten erstmals Partner dieser Initiative. Seitens des Landes Kärnten werden die Kosten für 15 Einsatztage durch den Verkehrssicherheitsreferenten übernommen.

Heuer finden zwischen April und Juni 30 Radworkshops in ganz Kärnten statt, an denen fast 2.000 Volksschülerinnen und -schüler die Grundlagen der Verkehrssicherheit auf altersgerechte Weise und praxisnah vermittelt bekommen. "Ich danke allen teilnehmenden Schulen, den Gemeinden und den Eltern, die diese Aktion unterstützen", erläuterte Zafoschnig, der sich ebenso bei der AUVA für die Organisation bedankte und darauf hinwies, dass diese Workshops bundesweit einzigartig seien und für die Qualität des Trainingsprogrammes von der EU als "model of best practice" ausgezeichnet wurden.

"Jeder in die Sicherheit investierte Euro ist ein gut angelegter, weil gleichzeitig die Jugendmobilität gestärkt und mehr Sicherheit im Straßenverkehr gefördert wird", ist Zafoschnig, der selbst Vater eines 10-jährigen Sohnes ist, überzeugt. Nach dem Motto "Früh übt sich, wer ein Meister werden will", müsse bereits bei den Kindern angesetzt werden, um die Verkehrssicherheit generell zu erhöhen. Daher werde das Land in Initiativen, die die Verkehrssicherheit der Kinder erhöhen, weiter investieren. Darüber hinaus würden die Fahrradworkshops auch einen Beitrag dazu leisten, die Freude am Fahrradfahren zu vermitteln.

"Aktuelle Mobilitätsstudien belegen, dass Kärntens Kinder und Jugendliche immer weniger zum Fahrrad greifen, die Jugendmobilität rückläufig ist und dadurch Motorik sowie Bewegungskoordination nachlassen. Diesem Trend wollen wir gezielt entgegenwirken, um den Radverkehr künftig weiter zu forcieren", gab der Mobilitätsreferent bekannt. Die Beherrschung des eigenen Fahrrads und Kenntnisse der Verkehrsregeln seien dabei Grundvoraussetzung, um die Sicherheit im Radverkehr zu garantieren. "Wenn wir künftig mehr Radverkehr in Kärnten haben wollen, dann müssen wir schon heute die Begeisterung und Freude am Fahrrad bei Kärntens Kindern und Jugendlichen wecken", so Zafoschnig.

Zafoschnig richtete anlässlich der laufenden Radsaison sowie der nahenden Sommerferien auch einen Appell an alle Verkehrsteilnehmer, besondere Vorsicht auf Kinder im Straßenverkehr zu nehmen. "Gerade im Sommer sind viele Kinder und Jugendliche mit Rädern oder zu Fuß auf den Straßen unterwegs. Ich appelliere daher gerade jetzt an alle verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmer zur besonderen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Letztlich haben wir auch der Vorbildfunktion gegenüber unseren Kindern im Straßenverkehr nachzukommen", betonte Zafoschnig.



Rückfragehinweis: Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Hetzel/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Zafoschnig