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KULTUR

Lilys Wonderland im Kraigher Haus

10.06.2018
LH Kaiser zeigte sich begeistert von den farbenkräftigen und hintergründigen Charakteren sowie vom historischen Museum


Klagenfurt (LPD). Zwischen Trash und Pop-Art, farbenkräftig, satirisch und immer hintergründig - so sind die Charaktere aus Lilys Wonderland, die nun in der historischen Galerie im Kraigher Haus zu sehen sind. Bei der Ausstellungseröffnung gestern, Samstag, ließ sich auch Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser von Philip der Maus, Henry dem Hund, vom kleinen Pirat, von einem oder anderem Monster oder vom Engelchen, das den Teufel neckt, inspirieren.

"Ich bin ein Fan von Popart und mir gefallen die Eigeninterpretationen der Künstlerin, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten, die Kunst ohne Schwellenangst möglich machen", sagte Kaiser. Sein Dank als Kulturreferent galt Eberhard und Klaus Kraigher vom Kulturverein Kraigher Haus: "Ihr tragt dazu bei, dass ein historisches Gebäude mit Kultur vermengt, der Nachwelt erhalten bleibt." Gebäude würden Geschichte erzählen, würden Geschichten erzählen aus dieser Ortschaft oder Geschichten, die Kärnten betroffen hätten. "Wenn aus solchen Gebäuden Galerien werden, dann spricht das für die Qualität jener, die diese Metamorphose eingeleitet haben", so der Landeshauptmann.

"Wir sind ein Kulturzentrum im Rosental und ich bin stolz, dass es in unserer Gemeinde so viel Kulturgeschehen gibt", sagte Sonya Feinig, die Bürgermeisterin von Feistritz. Sie verwies darauf, dass Anfang Juni Ausstellungseröffnungen im 320 Jahre alten Kraigher Haus schon zur Tradition gehörten, so heuer bereits zum 22. Mal.
"Lily Pril inspiriert die Menschen mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Sie bringt Farbe und Freude ins Leben. Mit satirischen Elementen und kleinen, versteckten Gemeinheiten bleibt sie positiv, nie banal, aber auch nicht böse", so Eberhard und Klaus Kraigher vom Kulturverein Kraigher Haus.

"Im Kleinen ein ganzes Universum entdecken", beschreibt die Kärntner Künstlerin ihre Herangehensweise. Ihre Inspirationsquelle sei dabei oft die Natur mit ihren zahlreichen Details, die sie häufig überzeichne. Ihr Ziel ist es, den Menschen zu helfen, das Positive zu sehen.

Lily Pril, geboren in Graz, lebt und malt seit 1985 in Klagenfurt. Ausbildung in Zeichnen/Grafik, Ölmalerei und Radierung in der privaten Mal- und Zeichenschule von Manfred Auchholzer. 1994-1996 Schülerin von Franz Kaplenig, ab 2000 Ausbildung in Werbegrafik und Beitritt zur AAA- AustrianArtAssociation. Die Kunstrichtung Pop-Art zieht sich durch ihre Werke wie ein roter Faden. Seit 2012 erfindet sie Kreaturen in Tusche, die satirisch das Leben widerspiegeln.

(I N F O unter www.facebook.com/LilysWonderland, https://www.facebook.com/lily.pril und www.instagram.com/lilyprilart )


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: Büro LH Kaiser