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Projekt iDev40: Die Zukunft der Arbeit beginnt heute

14.06.2018
LHSTv.in Schaunig: Die Digitalisierung richtig nutzen bedeutet schneller, kostengünstiger und effizienter zu arbeiten


Klagenfurt (LPD). Bereits heute, Donnerstag, Vormittag informierte LH Peter Kaiser, gemeinsam mit hochrangigen Vertretern der EU, des Bundes und Infineon über das europäische Forschungsprojekt iDev40. Im Rahmen einer "Kick-Off" Veranstaltung am Nachmittag hatte auch LHStv.in Technologiereferentin Gaby Schaunig Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren, volle Unterstützung von Seiten des Landes Kärnten zu garantieren und den teilnehmenden Projektpartnern viel Erfolg zu wünschen. Mit einem Projektvolumen von 47 Millionen Euro zählt iDev40 zu den größten europäischen Forschungsvorhaben mit Schwerpunkt auf Digitalisierung über die gesamte Wertschöpfungskette und Industrie 4.0.

"Kräfte bündeln, Kommunikations-, und Datenflüsse optimieren, die Vernetzung von der Idee bis zum Kunden - die Projektziele von iDev40 geben eindrucksvoll die Herausforderungen aber auch die Möglichkeiten der Digitalisierung wieder," so Schaunig in ihren Grußworten. "Wir müssen uns heute darüber im Klaren sein, dass jedes Unternehmen, egal welches Kundensegment es bedient, auch ein Unternehmen der Digitalisierung sein muss, wenn es erfolgreich sein will", erläuterte Technologiereferentin Schaunig weiter.

Drei Themen stehen im Mittelpunkt des dreijährigen europäischen Forschungsprojektes: sicheres Daten- und Wissensmanagement im Produktlebenszyklus, digitaler Informationsfluss sowie Innovationen in der Lieferkette. In der Umsetzung sollen aus dem Projekt Erkenntnisse über sicheren Zugang zu Information und schnelles Lernen aus großen Datenmengen gewonnen werden. Darüber hinaus steht die Vernetzung und Kommunikation - in Echtzeit - entlang der Wertschöpfungskette im Vordergrund.

Ein weiteres zentrales Thema: die Weiterentwicklung der Arbeitsplätze der Zukunft. Welche Tätigkeiten sind in Zukunft auszuführen und welche Kompetenzen benötigt es dahinter? In diesem Zusammenhang verwies Schaunig auf das große Innovationspotenzial Kärntner Unternehmen, die bereits erfolgreiche neue Wege der Arbeit beschreiben, sei es C3W, das Holzkompetenzzentrum in St. Veit oder Flex Althofen, Fabrik des Jahres 2017 und letztlich Infineon selbst, dessen Investitionen das Vertrauen in den Technologie- und Forschungs-Standort Kärnten bestätigt.

"Die mehr als 20-jährige Forschungs- und Industrietradition in Kärnten, gerade im Bereich Mikroelektronik, ist eine der leistungsstärksten Wirtschaftsmotoren und Arbeitgeber des Landes. Jede Initiative, die diesen Motor zu noch größeren Leistungen befeuert, begrüßen wir selbstverständlich auf das herzlichste", so Schaunig.

Grußworte und kurze Erklärungen zum geplanten Projektablauf kamen ebenfalls von Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, Jochen Hanebeck, Chief Operations Officer der Infineon Technologies AG, Max Lemke (Bereichsleiter der Europäischen Kommission, Generaldirektion "CONNECT"), Bert De Colvenaer (Executive Director von ECSEL Joint Undertaking), Michael Wiesmüller (Abteilungsleiter Informations-, industrielle Technologien und Raumfahrt beim österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)und Josef Moser, Projektkoordinator iDev40 bei Infineon Technologies Austria.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Robitsch
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig