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POLITIK

Zugang zu Wirtschaftsförderung wird erleichtert

15.06.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: KWF-Richtlinien überarbeitet - Neue Voraussetzungen ermöglichen Betrieben erleichterten Zugang zu Förderungen


Klagenfurt (LPD). Eine Änderung der Richtlinien in zwei KWF-Förderprogrammen wird die Kärntner Landesregierung unter Vorsitz von Landeshauptmann Peter Kaiser in ihrer kommenden Sitzung auf Antrag der zuständigen Referentin LHStv.in Gaby Schaunig beschließen. "Im Zuge von Großinvestitionen bei Leitbetrieben in Kärnten bieten sich auch für Klein- und Mittelbetriebe als Zulieferer bzw. Auftragnehmer große Chancen. Die derzeitige Hochkonjunktur ist die ideale Zeit für nachhaltige private Investitionen. Dabei möchten wir unsere Kärntner Betriebe tatkräftig unterstützen", betont Landeshauptmann Peter Kaiser.

"Bei den Investitionsförderungen stehen Entwicklung und Wachstum von zukunftsfähigen Unternehmen im Fokus und damit eine nachhaltige Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Kärnten", sagt Schaunig. "Kriterien wie Innovation, Wachstum und regionale Relevanz spielen bei der Beurteilung der Investitionsschwerpunkte eine entscheidende Rolle." Neben Industrie und Gewerbe zielen die Förderschienen auch auf den Tourismus ab.

Das Förderprogramm "Investitionsförderung 6.0-17" des KWF für den Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft wird punktuell angepasst, um den Unternehmern den Zugang zu Förderungen zu erleichtern. Bisher mussten Betreiber touristischer Beherbungsneubauten den Nachweis erbringen, dass ein Mindestumsatz von zwei Millionen Euro und ein Aufbau von mindestens 15 Beschäftigten erreicht werden. Als neue Richtwerte gelten mit den geänderten Richtlinien nunmehr ein Umsatz von 1,5 bis zwei Millionen Euro und der Aufbau von zehn bis 15 Beschäftigten nach Abschluss des Projekts.

Das KWF-Programm EFRE-Investitionsförderung 2.0-17 hat zum Ziel, Unternehmen im Bereich Industrie und Gewerbe sowie touristische Leitbetriebe bei größeren Investitionsvorhaben zu unterstützen. "Gefördert werden neue Technologien für Produkte und Dienstleistungen, Ausweitungen von Produktionen und strukturverbessernde Betriebsansiedlungen sowie im Tourismus markt- und zielgruppenorientierte Investitionen", erklärt Schaunig. Auch hier werden die Anforderungen angepasst: die Höhe des Mindestumsatzes wird von zwei nunmehr auf 1,5 bis zwei Millionen Euro reduziert, der Aufbau von Beschäftigten von 15 auf künftig zehn bis 15 festgesetzt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Rauber