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Olympia 2026: Kärnten mit Klagenfurt Teil des Sportstättenkonzepts

28.06.2018
LH Kaiser: Kärnten könnte als Partner von Olympischen Spielen mit profitieren - Machbarkeitsstudie belegt, dass vernünftige Austragung ohne Gigantomanie möglich ist


Klagenfurt (LPD). Kärnten könnte tatsächlich Teil von Olympischen und Paraolympischen Spielen "Graz 2026" sein. Zumindest findet sich die derzeit gerade im Um- und Ausbau befindliche Eishalle Klagenfurt als Teil des Sportstättenkonzepts in der heute präsentierten Machbarkeitsstudie von u.a. Joanneum Research, TU Graz und anderen Experten wieder.

Für Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser belegt die Studie, dass Olympische und Paraolympische Spiele, bei denen wieder der Sport im Vordergrund steht und der Gigantomanie eine Absage erteilt wird, in Graz und Schladming mit Partnerstädten durchaus möglich wären. "Ich habe immer gesagt, dass eine Bewerbung nur dann Sinn macht, wenn vernünftigerweise bereits vorhandene Infrastruktur insbesondere bestehende Sportstätten für die Austragung herangezogen werden. Deswegen habe ich von Anfang an die Bereitschaft Kärntens signalisiert, dass wir eine Bewerbung von Graz und Schladming mit unseren Wettkampfstätten wie eben den Eishallen gerne unterstützen", so Kaiser, der diese Bereitschaft sowohl dem Sportminister als auch den beiden Bürgermeistern von Graz, Siegfried Nagl, und Schladming, Jürgen Winter, sowie seinem steirischen Amtskollegen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer mehrmals versichert hat. Zuletzt nochmals in einem Gespräch mit Schützenhöfer und Nagl im April.

"Nachdem auch IOC und ÖOC betonen, wieder den Sport in den Mittelpunkt stellen zu wollen, hätte "Graz 2026" mit uns als unterstützenden Partner durchaus realistische Chancen, den Zuschlag zu erhalten. Für Kärnten wäre das eine weitere große Chance, sich weltweit von seiner allerbesten Seite zu zeigen", so Kaiser abschließend.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Robitsch