News

LOKAL

Leiter der Kärntner Agrarbehörde wechselt in Ruhestand

29.06.2018
LH Kaiser und LR Gruber verabschiedeten sich persönlich von Horst Leitgeb, der als Leiter der Agrarbehörde in Pension geht. Kaiser dankte für die Leistungsbereitschaft und fachliche Kompetenz, Gruber würdigte Lösungsorientierung im Sinne der Betroffenen


Klagenfurt (LPD). Der langjährige Leiter der Agrarbehörde, Horst Leitgeb, verabschiedet sich dieser Tage nach über 40 Jahren im Landesdienst in den Ruhestand. Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Agrarreferent Landesrat Martin Gruber nahmen die Gelegenheit wahr und dankten Leitgeb persönlich im Zuge einer Abschiedsfeier gestern, Donnerstag. "Als Personalreferent ist es für mich eine Freude, wenn wir Mitarbeitern und Leitern von Abteilungen für ihre langjährige verantwortungsvolle Tätigkeit danken können. Sie sind ein Aushängeschild für die Landesbediensteten, die im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ihre Arbeit versehen", so Kaiser.

Horst Leitgeb kam 1979 in den Landesdienst, war seit 1982 Jurist bei der Agrarbehörde, seit 1993 Leiter der Agrarbezirksbehörde Klagenfurt, die letzten 6 Jahre durch die Zusammenlegung der Agrarbezirksbehörden Klagenfurt und Villach Leiter der Agrarbehörde Kärnten und ein fachlich sehr anerkannter Jurist. "Horst Leitgeb hat sich nicht nur durch seine Arbeit nach außen, mit den Landwirten ausgezeichnet, sondern auch nach Innen im Landesdienst durch seine Reformbereitschaft", weist Kaiser auf die Zusammenlegung der Agrarbehörden Klagenfurt und Villach hin.

Agrarreferent LR Martin Gruber hob das stets sachliche Bemühen von Horst Leitgeb hervor, einen Ausgleich zwischen den Interessen der Grundeigentümer zu schaffen. "Es ist keine leichte Aufgabe der Agrarbehörde, diese Entscheidungen zu treffen. Horst Leitgeb hat es mit sehr viel Sachkenntnis verstanden, für die Landwirte tragfähige und praktikable Lösungen zu erreichen. Dafür danke ich ihm stellvertretend für sehr viele Kärntner Landwirte und Grundeigentümer, für deren Anliegen er sich eingesetzt hat." Die Agrarbehörde des Landes Kärnten trage durch Verbesserungen der Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse im ländlichen Raum auch zu einer leistungsfähigen Kärntner Landwirtschaft bei, betonte Gruber.

"In 36 Jahren als Mitarbeiter der Agrarbehörde, davon 25 Jahre als Leiter, hat Dr. Horst Leitgeb seinen beruflichen und persönlichen Einsatz diesem Ziel gewidmet." Für die Kärntner Bauern sei es nach seinem verdienten Pensionsantritt wichtig, dass die Kontinuität in der Arbeit der Agrarbehörde erhalten bleibe. Dafür werde durch die rasche Besetzung der Leitungsfunktion verlässlich Sorge getragen, betonte der Agrarreferent.

Die Agrarbehörde ist zuständig für Wald- und Weidenutzungsrechte, Grundzusammenlegungen, Flurbereinigungen, Agrargemeinschaften, Bringungsgemeinschaften und die Einräumung von land- und forstwirtschaftlichen Bringungsrechten. Maßnahmen der Bodenreform sind beispielsweise die Zusammenlegung von Grundstücken durch Zusammenlegungs- oder Flurbereinigungsverfahren, die Einräumung und Regelung von Bringungsrechten bzw. die Bildung von Bringungsgemeinschaften. Ziel aller dieser Maßnahmen ist die Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen Landwirtschaft in Kärnten.




Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/Büro LR Gruber
Redaktion: Robitsch/Wedenigg