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Sonderurlaub bei Einsätzen und spezifischen Fortbildungen für Kärntens Feuerwehrmänner und -frauen

02.07.2018
LR Fellner gibt die Einigung zwischen Land und Sozialpartnern betreffend einer gesetzlichen Regelung für Kärntens Feuerwehrleute im Gemeindedienst bekannt


Klagenfurt (LPD). Gute Nachrichten für Kärntens ehrenamtliche Feuerwehrleute. Auf Initiative von Feuerwehrreferent LR Daniel Fellner gelang eine Einigung mit den zuständigen Sozialpartnern (Gemeindebund und Gewerkschaft) betreffend einer gesetzlichen Regelung für Einsätze und spezifische Fortbildungen für Kärntens Feuerwehrleute, die im Gemeindedienst beschäftigt sind. "Im Landesdienst konnten unsere Feuerwehrmänner und -frauen bereits jetzt schon per Erlass, ohne Urlaub nehmen zu müssen, Einsätze versehen bzw. Fortbildungen besuchen. Dies wird nun auch für die Bediensteten der Kärntner Gemeinden gesetzlich verankert", so Fellner, der sich über diese Einigung erfreut zeigt.

Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin begrüßt diese Einigung ebenso: "Nachdem viele Feuerwehrleute im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, hilft uns diese Regelung natürlich enorm, um den Schutz der Kärntner Bevölkerung weiterhin gewährleisten zu können. Es ist erfreulich, dass sich Landesrat Fellner dieser Thematik angenommen und gemeinsam mit allen Beteiligten eine rasche Lösung herbeigeführt hat."

Im Kärntner Gemeindedienstrecht soll in Zukunft verankert werden, dass sämtliche ehrenamtlich tätige Personen der im Kärntner Rettungsdienst-Förderungsgesetz angeführten Organisationen (unter anderen Freiwillige Feuerwehren, Rotes Kreuz, Samariterbund, Johanniter Unfallhilfe, Wasserrettung, Bergrettung) für ihre Einsätze während der Dienstzeit, sowie für fünf Tage im Jahr für spezifische Ausbildungen Sonderurlaub erhalten.

"Die Einigung zeigt, wie wichtig dieses Thema für alle Verantwortungsträger im Lande ist", so Fellner, der sich bei allen handelnden Person für die konstruktive Zusammenarbeit bedankt.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Germann/Böhm