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Landtag: Aktuelle Stunde zur Kooperation UKH Klagenfurt und Klinikum Klagenfurt

06.07.2018
Gesundheitsreferentin LHStv.in Prettner: Kärnten bekommt durch Zusammenlegung zweier Krankanstalten ein Leuchtturmprojekt - Nach Unterschrift unter Kaufvertrag kann mit Bau begonnen werden


Klagenfurt (LPD). In der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages wurde, heute, Freitag, das Thema "Kooperation UKH Klagenfurt und Klinikum Klagenfurt " von elf Landtagsabgeordneten debattiert. Einig waren sich alle Debattenredner, dass die Zusammenlegung beider Krankenhäuser außer Streit stehe, und dass es sich um ein einzigartiges Gesundheitsprojekt in Österreich handle. Seitens des Regierungskollegiums meldete sich Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner zu Wort.

Prettner hob hervor, dass es sich bei der Kooperation um ein sinnvolles Projekt handle, sowohl inhaltlich als auch finanziell, bei dem die Kärntnerinnen und Kärntner die Profiteure seien. "Kärnten ist damit das erste Bundesland, das nach einer längeren Vorlaufzeit, auch bedingt durch die Obmann-Wechsel in der AUVA, die realistische Chance auf eine Kooperation zweier Krankenanstalten hat", so die Gesundheitsreferentin. Kärnten bekomme durch die Zusammenlegung des UKH mit dem Klinikum Klagenfurt im ehemaligen Chirurgiegebäude Ost im Klinikum Klagenfurt ein Leuchtturmprojekt bzw. ein modernes Traumazentrum.

Von Prettner wurde jedoch nicht verhehlt, dass der letzte, entscheidende Schritt die Zustimmung bzw. die Unterschrift der Gesundheitsministerin unter dem Kaufvertrag für das Gebäude sei. "Ich habe mit ihr, mehr als ein Gespräch geführt. Wenn man zu dem Projekt steht, so wie die Gesundheitsministerin, müssen nun auch Taten zur Umsetzung folgen. Kärnten braucht ihre Unterschrift für den Kaufvertrag. Sobald er unterschrieben ist, kann mit dem Bau bzw. der Realisierungsphase bis zum Jahr 2022 begonnen werden", strich Prettner hervor.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Michael Zeitlinger