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Traurige Vermutung wurde Gewissheit: Ein Toter bei "Schwimmen statt baden"

07.07.2018
LH Kaiser zutiefst betroffen - ein Schwimmer tot geborgen - Kaiser: Es gibt nichts Schlimmeres, ein Tag beginnt unbeschwert und endet in einer Katastrophe - Land Kärnten drückt in diesen schweren Stunden tiefstes Mitgefühl der Familie gegenüber aus
Klagenfurt (LPD). Zutiefst betroffen ist Landeshauptmann Peter Kaiser nach der Aktion "Schwimmen statt baden" heute, Samstag, am Wörthersee.

Die fürchterliche Vermutung, dass ein Schwimmer ertrunken ist, wurde nach einer großangelegten Suchaktion traurige Gewissheit. Die Taucher der Wasserrettung konnten den Mann nur mehr tot bergen.

"Das ist ein fürchterlicher Schlag für die Familie des Verunfallten und für uns alle. Es gibt nichts Schlimmeres: Ein Tag beginnt völlig unbeschwert und endet dann in so einer Katastrophe. Das Land Kärnten denkt in diesen schweren Stunden an die Familie des Verstorbenen. Unser ganzes Mitgefühl gilt ihr", so Kaiser völlig bewegt durch diesen Unfall.

Der Schwimmer ist an der tiefsten Stelle der Schwimmstrecke untergegangen, nur Sekunden später sind die Rettungsschwimmer hinter her gesprungen. Doch leider scheiterten mehrere Versuche, den Untergegangenen zu finden und so konnte der Mann von den Tauchern nach einer dramatischen und auch sehr schwierigen und gefährlichen Suchaktion nur mehr tot geborgen werden. Der See ist an der Stelle, an der der Mann unterging, 60 Meter tief und forderte das Können der Einsatzkräfte.

Die Rettungskette wurde nach Bekanntwerden des Zwischenfalls sofort aktiv. Über 70 Einsatzkräfte von Wasserrettung und Roten Kreuz waren ebenso vor Ort wie Taucher, die die Aktion "Schwimmen statt Baden" jedes Jahr begleiten.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
07. Juli 2018
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