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Landtag 2 - Aktuelle Stunde widmete sich der Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Kärnten

12.07.2018
Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Schaunig: Kärnten ist Erfolgs-Story - Sinkende Arbeitslosigkeit, steigende Beschäftigung, größtes Wirtschaftswachstum aller Bundesländer - Standortpolitik konsequent auf Zukunftsbereiche ausgerichtet


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen der Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag wurde heute, Donnerstag, von zwölf Abgeordneten die Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Kärnten zeitweise emotional und kontroversiell debattiert. Seitens des Regierungskollegiums meldete sich Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig zu Wort.

Schaunig stellte am Beginn ihrer Ausführungen fest: "Ohne die Lösung der Hypo/HETA-Frage könnten wir heute nicht über die erfreulichen Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten Kärntens diskutieren." Die Arbeitsmarktpolitik in Kärnten umriss Schaunig wie folgt: "Wir haben eine steigende Beschäftigung (+ 1,1 Prozent 2017 bzw. + 1,9 Prozent - 1 Halbjahr 2018), sinkende Arbeitslosigkeit (minus 6,4 Prozent 2017; minus 9,4 Prozent 1. Halbjahr 2018) und eine steigende Zahl an offenen Lehrstellen (+ 42,1 Prozent, 1 Halbjahr 2018)." Kärnten habe eine Reihe von Fördermaßnahmen ergriffen, um vor allem jene Menschen zu unterstützen, die auch in Zeiten der Hochkonjunktur am Arbeitsmarkt geringe Chancen haben - dazu gehören ältere Arbeitssuchende sowie Personen mit Beeinträchtigungen oder Erkrankungen. "Unverständlich sind die Kürzungen des Bundes in diesen Bereichen, konkret der Stopp der Aktion 20.000 sowie die Einsparungen bei den Eingliederungsbeihilfen", kritisierte Schaunig.

In der Standortpolitik profierte Kärnten von den Weichenstellungen in der letzten Legislaturperiode. "Wir haben uns auf Mikroelektronik, Forschung und Entwicklung, Digitalisierung, Internationalisierung und Ökologisierung und auf High-Tech fokussiert. Zudem wurden Kooperationen über die Landesgrenzen hinaus gegründet. Denn nur als wahrnehmbare Region werden wir auch international sichtbar", betonte Schaunig. Sie verwies dabei auf den Silicon-Alps-Cluster, die Silicon Austria Labs und den 5G Playground.

Wichtig für eine erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Kärnten sind für Schaunig die entsprechenden Rahmenbedingungen, speziell im Bereich der Bildung und Ausbildung. "Sie fangen bereits im Bereich der Elementarpädagogik an und dürfen nicht an der Finanzierung scheitern", stellte sie klar. Explizit hob Schaunig die Educational Labs, das offene Forschungslabor im Klagenfurter Lakeside Park, hervor. "Es wurde von der internationalen Vereinigung der Technologieparks unter die zehn besten Projekte weltweit gereiht", gab sie bekannt.

Zum Thema Breitband-Infrastrukturausbau teilte Schaunig mit, dass die Evaluierungsstudie des Bundesministeriums Kärnten an zweiter Stelle beim Ausbau ausweise. "Wir haben von 2014 bis 2017 die Versorgungsleistung um 46,2 Prozent erhöht", untermauerte sie das Ranking mit Zahlen.

Die beste Standortpolitik für Kärnten umriss Schaunig mit folgenden Worten: "Erzählen wir die Kärntner Erfolgsstory - vom Insolvenz-Szenario zur High Performance mit tollen Jobs und toller Lebensqualität sowie dem stärksten Wirtschaftswachstum aller Bundesländer. Sprechen wir eine Einladung aus an alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber: "Kommen Sie nach Kärnten und werden Sie Teil dieser Erfolgsgeschichte".



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Michael Zeitlinger