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Kärnten profitiert von Leistungsharmonisierung der Gebietskrankenkassen

19.07.2018
LH Kaiser, Clubobmann Malle: Konstruktiver Antrittsbesuch des Vorsitzenden des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger, Alexander Biach, in Kärnten - Appell an Bund: Zurück zu Verhandlungen auf Augenhöhe


Klagenfurt (LPD). Auf seiner Tour durch die Bundesländer machte der Vorsitzende des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger Österreichs, Alexander Biach, heute, Donnerstag bei Landeshauptmann Peter Kaiser in der Kärntner Landesregierung Station. Zwei Themen beherrschten das Gespräch, an dem auch Clubobmann LAbg. Markus Malle teilnahm: Die Leistungsharmonisierung bei den österreichischen Gebietskrankenkassen (GKK) sowie die geplante Reform der Sozialversicherungen.

"Die Leistungen der Gebietskrankenkassen in ganz Österreich werden harmonisiert, wovon Kärnten besonders profitiert", so Landeshauptmann Peter Kaiser erfreut. So bekommen beispielsweise Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren künftig eine Mundhygiene pro Jahr von der Krankenkasse finanziert, die finanzielle Unterstützung für Inkontinenzpatienten beim Ankauf von entsprechenden Inkontinenzprodukten wird von 830 auf 1.368 Euro pro Jahr erhöht und die Zuschüsse für den Ankauf eines Rollstuhls steigen von 1.162 Euro auf 3.420.

Durch diese Harmonisierung werden österreichweit insgesamt 84 Millionen Euro mehr pro Jahr aus dem Ausgleichsfonds aufgewendet, in Kärnten werden es rund zehn Millionen Euro sein. "Kärnten profitiert von der Harmonisierung überproportional, weil sie mehr Leistungen für die Kärntnerinnen und Kärntner bringt", betont Malle.

In Sachen Sozialversicherungsreform war man sich einig, dass man zurück zu einem partnerschaftlichen Verhandlungsstil auf Augenhöhe finden müsse. "Die vollinhaltliche Einbindung der Sozialpartner und der Länder zu jedweden Reformvorhaben hat sich in der Vergangenheit stets bewährt. Diese gute Tradition muss bei den Verhandlungen rund um die geplanten Reformen bei den Sozialversicherungen wieder gelebt werden", sind sich Kaiser, Malle und Biach einig. Grundsätzlich soll die Reform zu Leistungsharmonisierungen, effizienten Mitteleinsatz und Vereinfachungen für die Versicherten führen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Fischer/Rauber
Fotohinweis: Büro LH Kaiser