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Villacher Alpenarena beherbergt nun auch Landesleistungszentrum Speedskating Kärnten

19.07.2018
Sportreferent LH Kaiser ehrte Speedskating-Weltmeisterin Vanessa Herzog - Vanessa ist Aushängeschild des Inline-Skate Verbandes


Klagenfurt (LPD). In der Villacher Alpenarena präsentierte heute, Donnerstag, Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit Landessportdirektor Arno Arthofer, Villachs Sportstadtrat Harald Sobe bzw. Inline Speedskating-Weltmeisterin Vanessa Herzog und ihrem Mann Thomas Herzog (Leiter LLZ Speedskating Kärnten) das Konzept für das neue Landesleistungszentrum (LLZ) Speedskating Kärnten. In dem neu geschaffenen Landesleistungszentrum sollen künftig Sportlerinnen und Sportlern aus dem Bereich Eisschnelllauf bzw. Inline Speedskating regelmäßige Trainings unter Anleitung qualifizierter Trainer angeboten werden. Die sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung erfolgt durch das Olympiazentrum Kärnten.

Der Landeshauptmann zeigte sich erfreut, dass neben dem Nordischen Leistungszentrum in der Villacher Alpenarena nun mit dem Landesleistungszentrum Speedskating ein weiterer sportlicher Mosaikstein entstehe. "Das vorliegende Konzept wird weitere Sportler anziehen. Ich bin mir sicher, sie werden vom Trainingszentrum profitieren", so Kaiser. Aufgabe der Sportpolitik des Landes sei es, für die Kärntner Sportlerinnen und Sportler Voraussetzungen zu schaffen, damit sie Erfolge, wie Vanessa Herzog, erringen können. "Die bestehenden Landesleistungszentren und die engagierten Sportvereine des Landes haben engagierte Menschen in ihren Reihen, die der Garant für den Erfolgsweg sind", bedankte sich der Sportreferent bei ihnen.

Für Herzog gab es vom Landeshauptmann als Dankschön des Landes für den Inline Speeskating Weltmeistertitel in den Niederlanden einen Urlaubsgutschein. "Vanessa ist mit dem WM-Titel, den ersten für Österreich in Speedskating, auf WM-Ebene die Überraschung geglückt. Ich bin überzeugt, dass die Sportart in Österreich Zukunft hat", so Kaiser.

Vanessa Herzog berichtete, dass sie vor der Inline Speedskating WM, bereits in Villach Intervall-Trainingseinheiten auf der 160 Meter Bahn absolviert habe.

Landesportdirektor Arthofer hob die intensive Zusammenarbeit von Vanessa und Thomas Herzog mit dem Olympiazentrum Kärnten hervor. "Sie ist die Homebase für Vanessa", strich er hervor.

Für Villachs-Sportstadtrat Sobe ist Herzog ein wichtiges Vorbild für die sportbegeisterte Jugend. "Mit dem Speedskating-Leistungszentrum haben wir einen neuen Partner in der Draustadt. Villach ist für alles offen", sagte der Stadtpolitiker.

Der sportliche Leiter des Kärntner Rollsport- und Inline Skate Verbandes, Thomas Herzog, erläuterte das Trainingskonzept ebenso wie die Zielsetzungen. Vorrangiges Ziel des Trainingskonzeptes sei die Betreuung und Unterstützung der Spitzensportler, um internationale Erfolge feiern zu können. Parallel dazu soll die Ausbildung und Förderung von Nachwuchsathleten erfolgen. Eine von mehreren Zielsetzungen sei es, mit dem LLZ vorerst einmal die Aufmerksamkeit für den Eisschnelllauf und das Inline Speedskating bei Jugendlichen und in Schulen zu wecken. "Wir wollen ab September auf der 16 Meter Bahn erste Trainingseinheiten anbieten", gab der Diplomtrainer bekannt. Das langfristige Ziel in den nächsten zehn Jahren sieht einen Vollbetrieb des Landesleistungszentrums mit rund 25 Inline-Nachwuchssportlern vor.

I N F O: Die Österreichischen Halbmarathon Meisterschaften im Inline Speedskating-Rollschnelllauf gehen über 15 Runden. Sie finden am 28. Juli ab 11 Uhr in der Villacher Alpenarena statt. 70 bis 100 Sportler sind laut Thomas Herzog am Start.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: Kärnten Sport/Jannach