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Traumazentrum Klagenfurt außer Streit und auf Schiene

24.07.2018
Gespräch zwischen LH Kaiser und BM Hartinger-Klein brachte Lösung - Vertragswerk wird in drei Punkten präzisiert


Klagenfurt (LPD). Das unfallchirurgische Traumazentrum am Gelände des Klinikums Klagenfurt ist nun außer Streit gestellt und auf Schiene. Diese positive Nachricht kam heute, Dienstag, von Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein nach einem "sehr konstruktiven, einstündigen Vieraugengespräch" im Büro des Landeshauptmannes. Kaiser und die Ministerin traten danach im Medienraum der Landesregierung spontan vor die Presse. Vereinbart und auch mit der KABEG abgestimmt wurde, dass Präzisierungen von drei Punkten im Vertragswerk durchgeführt werden.

"Wir können jetzt ohne gravierenden Zeitverlust die nächsten Schritte setzen", betonte Kaiser. Die Ministerin habe ihm versichert, dass sie ihre Nichtgenehmigung für den Grundstückserwerb zurückziehe, sobald die heute vereinbarten Präzisierungen dreier Vertragsdetails erfolgt sind. Eine davon besage, dass das Projekt auch dann aufrecht bleibe, falls die AUVA als Träger der Unfallkrankenhäuser durch einen gemeinnützigen öffentlichen Rechtsträger abgelöst werden sollte. Der zweite Punkt betreffe eine "Vorwegnahme des Echtbetriebes". Hier gehe es darum, entsprechende Leistungen der KABEG im Rahmen des Traumazentrums - u.a. die gemeinsame Nutzung von Radiologie, Wäscherei oder der Küche (Facility Management) - explizit vertraglich zu fixieren. Bei Punkt drei gehe es um die vertragliche Sicherung tagesklinischer Plätze im unfallchirurgischen Bereich sowie um das Festschreiben der Vermeidung von Doppelgleisigkeiten - beispielsweise dass ein Schockraum gemeinsam genutzt werde.

Mit KABEG-Vorstand Arnold Gabriel sei schon während des Gespräches mit der Ministerin telefonisch konferiert worden, auch Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner sei informiert, so Kaiser. "Ich würde mir alle Gespräche auf Bundesebene so wünschen", betonte er und bedankte sich bei der Ministerin für die Lösungsfindung auf Augenhöhe.

Hartinger-Klein betonte, dass es ihr wichtig gewesen sei, persönlich mit dem Landeshauptmann die Causa Traumazentrum zu klären. "Ich will, dass die Versichertengelder so effizient wie möglich eingesetzt werden", meinte sie. Durch die nun vereinbarten Vertragspräzisierungen sei die Nachhaltigkeit jedenfalls gesichert.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Sucher