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POLITIK

Gespräche in Wien mit positiven Ergebnissen für Kärnten

27.07.2018
LHStv.in Prettner nach Gespräch mit BM Hartinger-Klein: "Konnte dringliche Notwendigkeiten für Kärnten deutlich machen und Ministerin in wichtigen Punkten überzeugen!" - Fahrplan für Traumazentrum steht, Unterstützung für AMS-Maßnahmen


Klagenfurt (LPD). Erfolgreich für Kärnten und seine Bevölkerung, so verlief heute, Freitag, das Gespräch von Kärntens Gesundheits- und Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner bei Gesundheits- und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein in Wien. Die von Prettner angesprochenen Themen reichten vom weiteren Fahrplan zur Realisierung des Traumazentrums am Klinikum Klagenfurt, über die Umsetzung des Kärntner Landärztepaketes für eine bessere ärztliche Versorgung im ländlichen Raum, der Besetzung der Chefarztstelle in der Kärntner Gebietskrankenkasse bis hin zu den Folgen drohender Kürzungen beim AMS.

"Ich freue mich, dass es mit einem persönlichen Gespräch endlich geklappt hat, weil die Ergebnisse einmal mehr zeigen, wie wichtig es ist, an einem Tisch in persönlichen Verhandlungen Vorbehalte auszuräumen, Überzeugungsarbeit zu leisten und letztlich Projekte im Interesse der Bevölkerung außer Streit zu stellen", so Prettner.

Was die geplante Kooperation der AUVA mit der Kabeg hinsichtlich eines gemeinsamen Traumazentrums am Klinikum Klagenfurt betrifft, so gäbe es nun laut Prettner einen ganz konkreten Fahrplan: "Bereits heute hat ein Lenkungsausschuss der beiden Träger alle in den Verhandlungen mit Landeshauptmann Peter Kaiser vereinbarten Präzisierungen (https://www.ktn.gv.at/Service/News?nid=28644) eingearbeitet, bis Mitte kommender Woche sollten die neuen Unterlagen am Tisch der Ministerin liegen. Der KABEG-Aufsichtsrat wird am 13. August und auch der AUVA-Vorstand wird noch im August die nötigen Beschlüsse fassen, die Kärntner Landesregierung dann gleich in der nächsten Sitzung am 11. September. Die Inbetriebnahme soll 2023 erfolgen."

Ebenso außer Streit gestellt werden konnten von Prettner das von Land Kärnten, GKK und Kärntner Ärztekammer vereinbarte und von der verordneten Ausgabenbremse bedrohte Kärntner Landärztepaket. Bekanntlich sollen in Summe sieben Millionen Euro in die Attraktivierung des Berufes des Landarztes investiert werden, um so die ärztliche Versorgung am Land in Kärnten zu verbessern - siehe dazu https://www.ktn.gv.at/Service/News?nid=28044. Auch die vakante Position des GKK-Chefarztes kann nach heutiger Intervention von Prettner und der Zusage der Ministerin nun mit einem Mehrjahresvertrag vergeben werden - ursprünglich war seitens des Bundes eine Befristung bis Ende 2019 vorgesehen, was eine Besetzung der Stelle quasi verunmöglicht hätte.

Prettner nutzte in ihrer Funktion als Sozialreferentin den heutigen Termin auch, um die von Bundesseite ins Auge gefasste radikale Kürzung des Budgets des Arbeitsmarktservice anzusprechen. Laut Prettner zeigte sich Hartinger-Klein verwundert über Einsparungen beim AMS und sagte Unterstützung, vor allem für Problembereiche wie z.B. ältere Langzeitarbeitslose und was Qualifizierungsmaßnamen betrifft, zu.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schäfermeier/Robitsch