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Tropentage: Warnstufe des Kärntner Hitzeschutzplans aktiviert

30.07.2018
LHStv.in Prettner: Aktuelle Hitzewelle soll bis zum Wochenende anhalten - Hitzeschutzplan warnt und informiert mehr als 900 Einrichtungen in unserem Bundesland


Klagenfurt (LPD). Die aktuelle Hitzewelle freut zwar Bäderbetreiber, Touristiker und Urlauber, stellt aber gleichzeitig für viele Personengruppen eine gesundheitliche Belastung dar. Wie man sich richtig schützt und vorsorgt, darüber informiert der Kärntner Hitzeschutzplan, den Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner in Zusammenarbeit mit der Landessanitätsdirektion ausgearbeitet hat. "Im Rahmen dieses Hitzeschutzplans werden in Kooperation mit der ZAMG Kärnten auch Hitzewarnungen versendet. Mehr als 900 Kärntner Einrichtungen - Alten- und Pflegeheime, Kinderbetreuungseinrichtungen, Krankenanstalten, Rettungsorganisationen - werden informiert", teilte Prettner mit. Eine solche Hitzewarnung wurde heute, Montag, ausgesendet.

Laut Prognose der ZAMG ist durch die anhaltende Hitze während der gesamten Woche und die besonders in den Städten hohen Nachttemperaturen mit einer erhöhten bis starken Hitzebelastung zu rechnen. "Für ältere Mitbürger, chronisch Kranke und Kinder stellt diese lang anhaltende Hitze eine gesundheitliche Belastung dar", betont die Gesundheitsreferentin, und weiter: "Durch die rechtzeitige Übermittlung der Prognosen und Warnungen wollen wir das Personal in den genannten Einrichtungen dabei unterstützen, rechtzeitig alle nötigen Maßnahmen einzuleiten, um jene Personengruppen bestmöglich zu schützen."

Generell gilt an besonders heißen Tagen: Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag trinken, am besten Mineralwasser oder Fruchtsäfte; alkohol-, koffein- und stark zuckerhältige Getränke vermeiden; lockere Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen; kühle Räume aufsuchen, Anstrengungen im Freien vermeiden.

Als Tierschutzreferentin verwies Prettner in diesem Zusammenhang auch auf eventuell nötige Schutzmaßnahmen für Haustiere: frisches, kühles Wasser bereitstellen, Käfige eventuell umstellen bzw. vor Sonneneinstrahlung schützen, kleine Bademöglichkeiten schaffen, Spaziergänge und Ausflüge in die Morgen- und Abendstunden verlegen. "Lebensgefährlich kann es für Tiere in abgestellten Autos werden, in denen die Temperatur extrem schnell ansteigt", warnte Prettner.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Matticka/Zeitlinger