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Breitbandinitiative Kärnten: Geschäftsführer bestellt

07.08.2018
LHStv.in Schaunig: Mit Peter Schark verantwortet profunder Branchenkenner mit breiter Management-Erfahrung die operative Umsetzung des Breitbandausbaus in Kärnten


Klagenfurt (LPD). Die Breitbandinitiative Kärnten GmbH (BIK) fungiert als Drehscheibe des Themas Informations- und Kommunikationsinfrastruktur mit Fokus auf Breitbandausbau. Ziel ist es, durch höchstmögliches Ansprechen von EU- und Bundesmitteln den Ausbau mit nachhaltiger Breitbandinfrastruktur im Bundesland Kärnten zu forcieren. "Ich freue mich, dass mit Peter Schark ein bestens vernetzter Manager mit breiter Erfahrung und branchenspezifischem Know-how als Geschäftsführer gewonnen werden konnte", sagt Digitalisierungs-Referentin LHstv.in Gaby Schaunig heute, Dienstag. Schark war aus dem Ausschreibungsverfahren als Bestgereihter hervorgegangen. In der Bewertungskommission waren Vertreter der Landes, des Städte- und Gemeindebundes, der Wirtschaftskammer, der Babeg und des Gemeinde-Servicezentrums vertreten.

"Der Evaluierungsbericht des Bundesministeriums für Infrastruktur für 2017 belegt, dass Kärnten beim Breitbandausbau auf Platz 2 im Bundesländerranking liegt. 99.900 mit Breitbandinternet versorgte Wohnsitze sowie 90 ausgebaute Gemeinden bedeuten eine Steigerung 46,2 Prozent zum Jahr 2014", berichtet Schaunig. "Wir sind unserem Ziel, flächendeckendes Breitband für ganz Kärnten zu erreichen, damit einen großen Schritt nähergekommen. Die Erstellung von Masterplänen in den Gemeinden - zur Gewährleistung strukturierter und effizienter Netzanschlüsse bis zu jedem Haus - war und ist die entscheidende Vorleistung für einen nachhaltigen und sinnvollen Breitbandausbau", so Schaunig.

Neben dem bestmöglichen Abholen von Bundes- und EU-Mitteln wird die BIK regional den Breitbandausbau dort vorantreiben, wo dies durch die Privatwirtschaft nicht erfolgt. "Technologisch liegt der Fokus klar auf Glasfaser", betont Schark. Die BIK konzentriert sich dabei auf Backhaul (Zubringernetz vom letzen Backboneknoten) und Access (Zugangsnetz zum Endkunden - Privat und Business). "Für beide Netzsegmente gilt eine Strategie der Lückenschlüsse. Nur dort, wo keine bekannten Infrastrukturen bestehen, wird neu errichtet", betont Schark den stark ausgeprägte Kooperationsansatz der Gesamtstrategie.

Schark hat diese Entwicklung bereits bisher als Breitbandkoordinator des Landes Kärnten vorangetrieben. Als Mitglied und Vertreter des Bundeslandes Kärnten im österreichweiten Lenkungsausschuss "Breitband Austria 2013 bzw. 2020" gestaltete und begleitete Schark die bundesweite Breitbandoffensive mit, konzipierte die nachfolgenden EU-, Bundes- und Landesförderprogramme für das Land Kärnten und wickelte diese ab.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Sternig