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Ironman Austria Klagenfurt plant Weltrekord

23.08.2018
LH Kaiser, LR Zafoschnig, Dokter: Veränderte Radstrecke beim Ironman Austria Klagenfurt würde TeilnehmerInnenzahl an die 4.000-Marke bringen - Damit würde Klagenfurt zur größten Ironman-Veranstaltung der Welt


Klagenfurt (LPD). Der Ironman Austria ist zweifellos eine sportliche Erfolgsgeschichte, die seinesgleichen sucht. Nach 20 Jahren könnte der Ironman im kommenden Jahr ein neues Erfolgskapitel schreiben und Kärnten einen Teilnehmer-Weltrekord bescheren.

Dafür ist man von Seiten des Landes Kärntens und dem Veranstalter-Team des Ironman Austria Klagenfurt bemüht, 2019, bei der 21. Auflage des Ironman Austria Klagenfurt, eine neue, attraktivere Radstreckenführung einzuführen. "Nach vielen Gesprächen und Besichtigungen vor Ort wurde nun ein neuer Streckenabschnitt für die 180 km lange Radstrecke ins Auge gefasst", so Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Tourismusreferent Ulrich Zafoschnig. Geht es nach ihnen und Ironman-Direktor Erwin Dokter soll es in Zukunft nur mehr eine Radschleife geben. Die ursprüngliche 90-km-Strecke, ausgehend vom Seepark-Hotel über die Wörthersee-Südufer-Straße über Velden, zum Faaker See, Mallenitzen, Rosegg, Velden, Schiefling, Ludmannsdorf, Köttmannsdorf und zurück nach Klagenfurt solle nur mehr einmal befahren und um eine neue 90 Kilometerstrecke ergänzt werden. Die genaue Streckenführung für die neuen 90 Kilometer könnte laut Dokter schon in den nächsten Tagen finalisiert werden. "Die neue Strecke wäre schneller und würde auch eine höhere Teilnehmerzahl ermöglichen", so der Ironman-Direktor.

Wie Kaiser, selbst fünffacher Ironman-Finisher, Zafoschnig und Dokter erklären, könnte man so den in der Vergangenheit mit einer maximalen Beschränkung von 3000 AthletInnen innerhalb weniger Stunden ausverkaufen Bewerb, alleine durch die neue Streckenführung auf eine Teilnehmerzahl von 4000 erhöhen. Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die geringstmögliche Verkehrsbeeinträchtigung hätten dabei jedenfalls Priorität.

Für Kaiser, Zafoschnig und Dokter eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. "Die Strecke wird für die TeilnehmerInnen attraktiver, weitere Regionen und somit weitaus mehr Zuseher werden in die neue Radrennstreckenführung eingebunden, die Teilnehmerzahl wird erhöht und aufgrund des Wegfalles der zweiten 90-km-Schleife die verkehrstechnischen Sperrzeiten für die Anrainer und Touristen in den Regionen Wörthersee und Faaker See massiv reduziert. Und, mit der weltweit größten Teilnehmerzahl würde Kärnten als Aushängeschild des Ironman-Sports für noch mehr internationale Schlagzeilen und damit beste Werbung für Kärnten sorgen."



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LR Zafoschnig
Redaktion: Schäfermeier/Stirn