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Kärntner Landesbaupreis 2018: Neue Ideen und Konzepte präsentieren, innovative Wege beschreiten und zur Diskussion stellen

30.08.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Der jährlich stattfindende Wettbewerb ist ein unverzichtbares Element zur Darstellung und Präsentation landeseigener Baukultur und schafft Bewusstsein für zeitgemäße Architektur


Klagenfurt (LPD). Das Land Kärnten, vertreten durch LHStv.in Gaby Schaunig und das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 2 - Finanzen, Beteiligungen und Immobilienmanagement, Unterabteilung Hochbau, lädt zur Teilnahme an der Bewerbung um den Kärntner Landesbaupreis 2018 ein. In Anerkennung besonderer Leistungen im Bereich der Baukultur im Raum Kärnten sollen Bauwerke hervorgehoben werden, bei denen der baukünstlerische Raum, seine städtebauliche Beziehung, die Planung, die Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung, die Bauführung, die sinnvolle Energieverwendung, die Zuordnung zum Ortsbild und zur Landschaft sowie Fragen des Umweltschutzes und der Mobilität vorbildlich berücksichtigt sind.

"Schon vor mehr als 200 Jahren meinte Johann Gottfried Herder: Wie Menschen denken und leben, so bauen und wohnen sie. Ich möchte hinzufügen - und umgekehrt: Wie wir bauen und wohnen, formt auch unsere Lebens- und Gedankenwelt. Architektur ist Ausdruck unserer Identität, unseres Selbstverständnisses und unserer Vorstellung wie wir die Welt, in der wir leben, gestalten möchten", erinnert LH Peter Kaiser anlässlich des Ausschreibungsstartes für den Kärntner Landesbaupreis. "Ziel des Preises ist es, Baukultur als maßgebliches Gestaltungselement unseres Alltags ins Bewusstsein zu bringen und außergewöhnliche und vorbildhafte Architektur vor den Vorhang zu holen", so Kaiser.

"Die zeitgemäße Gestaltung unserer Wohn-, Arbeits- und Lebensräume und die Umsetzung einer gelungenen Baukultur leben vom Miteinander und von der stetigen Weiterentwicklung. Der Kärntner Landesbaupreis ist eine ideale Möglichkeit diesen Austausch zu befördern, neue Ideen und Konzepte aufzuwerfen und das Beschreiten innovativer Wege der Bauplanung, und -ausführung zur Diskussion zu stellen," führt die Wohnbaureferentin des Landes Kärnten, LHStv.in Gaby Schaunig aus.

Gemäß dem Kärntner Kulturförderungsgesetz sind Werke aus dem Bereich der Architektur, Denkmal- und Ortsbildpflege sowie der Altstadt- bzw. Objektsanierung durch die Preisverleihung als Kärntner Landesbaupreis hervorzuheben. Es können aber auch hervorragende Ingenieurbauten, Leistungen im Bereich des Städtebaues oder einschlägige theoretische Werke eingereicht werden. "Es geht also nicht allein um Ästhetik, sondern auch um Raumordnung, Nutzerzufriedenheit, Nachhaltigkeit und Innovation", so Schaunig.

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch eine Jury aus fünf fachkundigen Personen, drei dieser Personen werden vom Fachbeirat für Baukultur vorgeschlagen, zwei kommen von Seiten des Amtes der Kärntner Landesregierung. Die externen Juroren bringen in erster Linie die Außenwahrnehmung und die Beurteilung von Architekturqualität ein, die Fachjuroren der Verwaltung stellen sicher, dass einerseits der Überblick und Rückblick über das Baugeschehen im Land und insbesondere den Bezirken in die Diskussion miteinfließt und eine erforderliche Verhältnismäßigkeit und Kontinuität Beachtung findet.



Alle Details zur Ausschreibung unter: https://www.ktn.gv.at/Service/Kaerntner-Landeszeitung



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Stirn