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Fußball - Wiener-Stadionstreit: Kärnten bietet ÖFB Wörtherseestadion als Alternative

07.09.2018
LH Kaiser: "Bei uns ist Nationalteam immer herzlich willkommen. Wir haben mit Klagenfurt und Wörtherseestadion gezeigt, dass wir echte Fußballfeste feiern können" - Gratulation an Team von Franco Foda


Klagenfurt (LPD). Nach dem gestrigen 2:0-Sieg des österreichischen Fußball-Nationalteams gegen WM-Viertelfinalist Schweden in der halbleeren Wiener Generali-Arena und den vorangegangenen Streitereien zwischen Austria, Rapid und ÖFB bietet Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit Klagenfurts Sportstadtrat Jürgen Pfeiler dem ÖFB das Wörtherseestadion als Alternative für zukünftige Spiele der Nationalmannschaft an.

"Unsere Nationalmannschaft hat sich die volle Unterstützung aller Fußballfans und des ÖFB verdient. Dass radikale "Fan"-Gruppen von Austria und Rapid ihre Rivalität auf dem Rücken von Franco Foda, David Alaba, Marco Arnautovic und Co. austragen, gegenseitige Stadion-Blockaden aussprechen und damit für leere Tribünen sorgen, das hat unser Team nicht verdient, ist ein Armutszeugnis und hat mit Fußball-Enthusiasmus nichts mehr zu tun", macht Kaiser deutlich.

Gemeinsam mit Pfeiler erinnert er daran, dass das Klagenfurter Wörtherseestadion in der Vergangenheit mit Fans, die den Fußball in den Mittelpunkt gestellt haben, bewiesen hat, wie man Fußballfeste feiert. "Bei uns ist unsere Nationalmannschaft immer herzlich willkommen. Wir haben mit dem Wörtherseestadion nicht nur nach wie vor das schönste Stadion Österreichs, in Kärnten wird der Fußball und das Nationalteam immer wertgeschätzt und lautstark unterstützt", so Kaiser und Pfeiler.

Als Beispiel auch für das große Engagement, die große Flexibilität und Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern erinnern die beiden an die Bemühungen des Landes und der Stadt Klagenfurt rund um das ausverkaufte Spiel gegen Ex-Weltmeister Deutschland, das aufgrund des starken Regens nur durch gemeinsame Anstrengungen (zu verschiebende Flüge, Land- bzw. Starterlaubnis, Rechte und verschobene ORF-Liveübertragung) noch zu einem unvergesslichen Ereignis wurde.

"Kärnten, Klagenfurt und das Wörtherseestadion stehen bereit", betonen Kaiser und Pfeiler, die abschließend dem Team von Franco Foda, und ganz besonders dem Kärntner Martin Hinteregger zum gestrigen Sieg gratulieren.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Rauber

Fotohinweis: Kleine Zeitung/Markus Traussnig