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Schulbeginn: Mehr Signalwirkung von Zebrastreifen auf Schulwegen

08.09.2018
LR Gruber: Schutzwegmarkierungen mit besonderer Signalwirkung in Schulnähe landesweit beauftragt - Straßenbaureferat hat alle Markierungen überprüft und erneuert - LR Zafoschnig: Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer für Kinder erhöhen


Klagenfurt (LPD). Rund 5.600 Kärntner Schülerinnen und Schüler haben am Montag ihren ersten Schultag. Viele von ihnen nehmen damit erstmals aktiv am Straßenverkehr teil; das erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht von Autofahrern. "Sicherheit für Kärntens Schülerinnen und Schüler ist oberstes Gebot nicht nur zu Schulbeginn, sondern das ganze Jahr", sagen Straßenbaulandesrat Martin Gruber und Verkehrslandesrat Ulrich Zafoschnig. "Besonders in den Herbstmonaten, wenn die Sichtbarkeit von Fußgängern eingeschränkt ist."

Deshalb hat das Land in den Sommermonaten 385 Schutzwege auf Landesstraßen auf ihre Sichtbarkeit hin überprüft. "Nur deutliche Markierungen und ausreichende Kennzeichnung gewährleisten Sicherheit", so Gruber und Zafoschnig. Alle verblassten Schutzwege wurden durch die Straßenmeistereien ausgebessert oder erneuert.

Im nächsten Schritt werden Schutzwege in der Nähe von Schulen und Kindergärten auf den Landesstraßen noch sichtbarer. "Rote Umrandungen heben diese noch stärker hervor", so Gruber. Den Auftrag hat er bereits erteilt. "Verkehrsteilnehmer sollen Schutzwege möglichst früh wahrnehmen, um das Fahrverhalten rechtzeitig anpassen zu können.", begründet Gruber. In den Gemeinden können diese Maßnahmen des Landes verstärkt werden, indem Schutzwege auf Gemeindestraßen ebenfalls erneuert werden. Gruber: "Die Sicherheit unserer Jüngsten ist dann am höchsten, wenn es einen starken Schulterschluss auf allen Ebenen gibt."

LR Zafoschnig appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, gerade im erhöhten Verkehrsaufkommen zu Schulbeginn besonders vorsichtig zu fahren. "Eltern meinen es gut und bringen ihre Kinder mit dem PKW zur Schule", will Zafoschnig Verkehrsteilnehmer sensibilisieren. "Dieser rege Verkehr direkt vor Schuleingängen verlangt nach Aufmerksamkeit und Rücksicht aller." Je vorausschauender der Fahrstil, desto besser die Reaktionsfähigkeit. Zafoschnig: "Kinder sehen die Welt anders. Sie überqueren Straßen plötzlich und ohne zu schauen." Der Gefahren seien sie sich oft nicht bewusst.

Eine mobilitätsbewusste Verkehrserziehung sei grundlegend, um den Schulweg sicher zu meistern. "Das betrifft nicht nur Tafelklassler", ist Zafoschnig überzeugt. "Bei Schulwechsel sind auch Ältere mit neuen Herausforderungen konfrontiert - einem neuen Schulweg oder dem Benützen von öffentlichen Verkehrsmitteln. "Das Bewusstsein für Gefahren muss frühzeitig und regelmäßig trainiert werden", so Zafoschnig.

Einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten Polizistinnen und Polizisten und die vielen ehrenamtlichen Schülerlotsen. "Schon ihre Anwesenheit erhöht die Vorsicht und durch ihre Arbeit sorgen sie dafür, dass Kinder sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen", so Gruber und Zafoschnig. "Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung."



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber/LR Zafoschnig
Redaktion: Miriam Hetzel
Fotohinweis: Büro LR Gruber/LR Zafoschnig