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Neuer wirtschaftspolitischer Beirat nimmt seine Arbeit für Kärnten auf

24.09.2018
LR Zafoschnig: Christian Helmenstein einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt - Expertisen und Vorschläge des Gremiums sollen in Entbürokratisierungsmasterplan einfließen


Klagenfurt (LPD). "Das Gremium des neuen wirtschaftspolitischen Beirates vereint breitest aufgestellte Fachkompetenzen, wirtschaftsspezifisches Know-how und wird künftig durch Expertisen zur bestmöglichen wirtschaftspolitischen Positionierung des Landes Kärnten beitragen. Mit Christian Helmenstein, dem Chefökonom der Industriellenvereinigung Österreich, hat das Gremium außerdem einen profunden Kenner der Kärntner Wirtschaft. Ich freue mich auf eine sehr gute Zusammenarbeit im Sinne der Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer", sagte Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig heute, Montag, nach der einstimmigen Wahl bei der konstituierenden Sitzung des wirtschaftspolitischen Beirates (WIPOL) im Grünen Saal des Kärntner Landtages. Erste Stellvertreterin ist Beate Gfrerer, Geschäftsführerin der Volkshochschule Kärnten, zweiter Stellvertreter Alexander Mann, Jungunternehmer und Gründer eines erfolgreichen Start-Ups in Kärnten. "Damit ist das Vorsitz-Team durch zwei Persönlichkeiten besetzt, die umfangreiche Kenntnisse aus dem Bildungsbereich und Erfahrungen der Start-Up-Szene in Kärnten mitbringen", so Zafoschnig.

Der neue WIPOL solle künftig eng mit der neuen Wirtschaftsombudsstelle zusammenarbeiten. "Damit bündeln wir Ressourcen und schlagen eine Brücke zwischen fachlicher Expertise und den praxisorientierten Herausforderungen unserer Unternehmer, die sich mit ihren Anliegen direkt an die Wirtschaftsombudsstelle wenden", meinte Zafoschnig. Die vorgeschlagenen Maßnahmen des Beirats sowie der Ombudsstelle werden in den zu erarbeitenden Entbürokratisierungsmasterplan einfließen. "Noch heuer wird mit der Umsetzung des Entbürokratisierungsmasterplans begonnen. Die Expertisen des WIPOLS werden dabei eine wichtige Rolle spielen", so Zafoschnig.

Der Wirtschaftspolitische Beirat berät die Kärntner Landesregierung in allen wirtschaftspolitischen Fragen und kann Vorschläge an die Regierung richten. Insbesondere hat der Beirat in strategischen wirtschaftspolitischen Zielen und den daraus ableitbaren förderungspolitischen Schwerpunkten des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) sowie bei Zielvorgaben und operativen Ansätzen im Bereich der Wirtschaftsentwicklung zu beraten und regelmäßig die Wirtschaftsförderung zu evaluieren. Geht es nach Zafoschnig, sollen diese Aufgaben künftig noch erweitert werden. "Mit der bestehenden Besetzung haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, dass künftig der Fokus des wirtschaftspolitischen Beirates noch stärker auf die Erarbeitung von Maßnahmen abzielt, Kärnten zum unternehmerfreundlichsten Bundesland Österreichs zu machen", so Zafoschnig. Er bedankt sich bei allen Mitgliedern, die in der letzten Periode ihre Expertisen an die Kärntner Landesregierung gerichtet haben und freut sich, dass viele davon auch im heute angelobten neuen Gremium wiederzufinden sind.


Die Mitglieder des wirtschaftspolitischen Beirates sind auf die Dauer der Gesetzgebungsperiode (fünf Jahre) des Kärntner Landtages bestellt: SPÖ - Mitglied: Alfred Trey, Ersatzmitglied: Evelyn Pircer; FPÖ Kärnten - Mitglied: Markus Schoas, Ersatzmitglied: Georg Amlacher; ÖVP - Mitglied: Udo Peter Puschnig, Ersatzmitglied: Christian Benger; Team Kärnten - Mitglied: Winfried Stark, Ersatzmitglied: Thomas Weissenberger; WKO - Mitglied: Direktor Michael Stattmann, Ersatzmitglied: Gerhard Genser; AK - Mitglied: Hans Pucker, Ersatzmitglied: Patrizia Saurer; IV - Mitglied: Claudia Mischensky, Ersatzmitglied: Gilbert Waldner; ÖGB - Mitglied: Landesvorsitzender Hermann Lipitsch, Ersatzmitglied: Martin Gressl; Österreichischer Städtebund - Mitglied: Bgm.in Maria-Luise Mathiaschitz, Ersatzmitglied: Bgm. Günther Albel; Kärntner Gemeindebund: Mitglied: Vizepräsident Bgm. Christian Poglitsch, Ersatzmitglied: Vizepräsident NRAbg. Bgm. Maximilian Linder; Kreativwirtschaft - Mitglied: Barbara Abel, Ersatzmitglied: Roland Gruber; Start-ups - Mitglied: Alexander Mann, Ersatzmitglied: Marc Gfrerer. Vier Mitglieder wurden durch die Landesregierung aus dem Kreis der Vertreter von Bildung, Wissenschaft und Forschung bestellt: Mitglied: Christian Helmenstein, Ersatzmitglied: Stefan Oberhauser, Mitglied: Christof Zernatto, Ersatzmitglied: Markus Malle, Mitglied: Beate Gfrerer, Ersatzmitglied: Verena Tischler, Mitglied: Peter Schlögl, Ersatzmitglied: Maximilian Lintner.



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Redaktion: Hetzel/Böhm
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