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Regierungssitzung 4: Beschlüsse im Zeichen von Investitionen und Schuldenabbau

25.09.2018
LH Kaiser informierte über selbst koordinierte Kärnten-Veranstaltungen während EU-Vorsitz, und bestätigte Investitionen für Kärnten und Abbau von Haftungen sowie Schulden. Finanzierungs- und Leistungsvereinbarung für FH Kärnten beschlossen


Klagenfurt (LPD). Nach der heutigen Regierungssitzung berichtete LH Peter Kaiser vom Beschluss der neuen Finanzierungs- und Leistungsvereinbarung des Landes mit der Fachhochschule Kärnten. Mit diesem Beschluss erhält die FH Kärnten nicht nur Planungssicherheit von 2019 bis 2023, sondern werden auch neue Möglichkeiten für dislozierte Ausbildungsplätze in den Regionen geschaffen. "Die Regierung gewährt die in Summe rund 7,8 Mio. Euro jährlich für die Schwerpunkte Technik, Wirtschaft sowie Gesundheit & Soziales", so Kaiser. Zudem sei die neue Leistungsvereinbarung gekoppelt an die FTI-Strategie des Landes. "In Verbindung mit Infineon und den dortigen Mitarbeiterbedarf soll ein eigenes Exzellenz-Studium in Kooperation mit der FH Villach entwickelt werden", bestätigte Kaiser. Damit werde das Studium an der FH Kärnten an die aktuellen und künftigen An- und Herausforderungen des Arbeitsmarktes gekoppelt.

"Ein weiteres Ziel in dieser Leistungsvereinbarung ist die Zusammenarbeit mit Silicon Austria Labs und der Ausbau von Kooperationen der FH mit Industriebetrieben", erklärte Kaiser. Dazu werde auch die Möglichkeit geschaffen, dislozierte Ausbildungsstandorte zu schaffen. "Es gibt keinen zusätzlichen FH-Standort, aber die Ausbildung abseits der Standorte in den Regionen. Damit kommen wir auch den Bedürfnissen regionaler Betriebe und junger Menschen vor Ort nach", betonte Kaiser.

Auch um die Zukunft der Kärntner Regionen geht es während des EU-Ratsvorsitzes. Kaiser informierte heute die Regierungsmitglieder darüber, dass Kärnten sich in Eigenregie als Austragungsort für Veranstaltungen und Konferenzen erfolgreich bemüht hat. Eine der Veranstaltungen ist die hochkarätig besetze AdR-Konferenz am 09. November im Klagenfurter Lake Side Park, deren Thema die EU-Kohäsionspolitik und die künftigen Herausforderungen für die städtischen und ländlichen Gebiete sein wird.
"Es geht um die künftige EU-Budgetpolitik und um Förderprogramme und deren entsprechende Dotierung. Wir wollen unsere Standpunkte bei der Konferenz darlegen und die Bedeutung für die Weiterentwicklung von Regionen wie Kärnten deutlich machen", so Kaiser. Zusätzlich wird es eine Veranstaltung mit Vertretern der EU, der Bundesregierung und Infineon geben, wo es um die Investition in Höhe von 1,6 Milliarden Euro gehen wird.

Kaiser wies noch einmal auf den geleisteten Schuldenabbau des Landes Kärnten, der viele Investitionen im Land überhaupt erst ermögliche und die damit verbundene Reduktion der Haftungen des Landes von ursprünglich knapp 25 Milliarden 2006/07 auf aktuell unter eine Milliarde Euro.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch