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Verkehrssicherheit: Workshops gegen Ablenkung im Straßenverkehr an Kärntner Schulen

26.09.2018
LR Zafoschnig: In Zeiten von Smartphone und Co. lassen sich Jugendliche im Straßenverkehr besonders leicht ablenken -Verkehrssicherheitsreferat ermöglichte KFV-Workshops zur Aufklärung von Risiken und zentraler Unfallursachen


Klagenfurt (LPD). "Aufmerksamkeit und Konzentration sind oberstes Gebot, um unfallfrei und sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein. In Zeiten von Smartphone und Co. gibt es immer mehr Ablenkungsrisiken, besonders für Jugendliche, für die Sensibilisierung und Aufklärung besonders wichtig sind. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und schwere Unfälle durch Ablenkung vorzubeugen, haben wir gemeinsam mit dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) 20 Workshops an Kärntner Schulen realisiert", so Verkehrssicherheitsreferent Landesrat Ulrich Zafoschnig.

Die aktuelle Unfallstatistik habe gezeigt, dass Unachtsamkeit bzw. Ablenkung im Ortsgebiet und Freiland die häufigste Unfallursache sei. "Beinahe selbstverständlich werden oft mehrere Dinge gleichzeitig erledigt während wir uns zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Moped, dem Motorrad oder dem Auto im Straßenverkehr bewegen. Besonders die Allgegenwärtigkeit von Smartphones steigert das Unfallrisiko. Die Gefahren von Ablenkung haben im Straßenverkehr rasch fatale Folgen, die nicht nur den Jugendlichen selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer betreffen", so Zafoschnig. Die 20 Workshops wurden aus dem Verkehrsreferat finanziell unterstützt und vom KFV durchgeführt.

Die Risiken von Multitasking im Straßenverkehr aufzuzeigen, sei die wichtigste Präventivmaßnahme für mehr Sicherheit. "Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass bereits junge Verkehrsteilnehmer lernen, die Gefahr, in die sie sich begeben und eventuelle Folgen einzuschätzen, Risikokompetenz zu entwickeln und ihr Verhalten entsprechend anzupassen", so Peter Felber vom KFV. Wer aktiv am Straßenverkehr teilnehme, trage nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer Verantwortung. "Bereits kleine Fehler, Ablenkungen oder Unachtsamkeiten können zu schweren Unfällen führen, daher muss dem Geschehen auf der Straße volle Aufmerksamkeit geschenkt werden", erklärt Felber.

Mit ansprechenden Tools wie zum Beispiel TV-Spots wird den Jugendlichen ihre Eigenverantwortung bewusst gemacht. Persönlichkeitstests, Aufgaben zur Sinneswahrnehmung oder Stressbewältigung werden ebenso gerne angenommen wie Übungen zur Messung der eigenen Reaktionsgeschwindigkeit.

Ein Ablenkungs-Workshop dauert jeweils zwei Unterrichtseinheiten und wird von geschulten Moderatoren des KFV durchgeführt. Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren. Die Gruppengröße entspricht der Schüleranzahl einer Klasse. Die kostenfreien Workshops zum Thema "Unfallursache Ablenkung" werden auch im aktuellen Schuljahr wieder angeboten. Interessierte Schulen können sich telefonisch unter 05 77 077-4000, per Fax unter 05 77 0 77-8899 oder per E-Mail unter aktionen@kfv.at anmelden.


Rückfragehinweis: Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Hetzel/Rauber