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Erste Jurysitzung zum Kärntner Landesbaupreis

27.09.2018
LHStv.in Schaunig: Ziel des Preises ist es, Architektur als maßgebliches Gestaltungselement unseres Alltags ins Bewusstsein zu bringen und vor den Vorhang holen


Klagenfurt (LPD). Insgesamt elf für den Kärntner Landesbaupreis eingereichte Projekte liegen zur Bewertung vor. Heute, Donnerstag, trat die aus fünf Expertinnen und Experten zusammengesetzt Fachjury zu einer ersten Sichtung zusammen. Für die Kärntner Landesregierung sind aus den jeweiligen Fachabteilungen Elias Molitschnig und Erich Fercher vertreten. Aus dem Bereich der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten sowie der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs nehmen Julia Kick, Hannes Sampl und Tobias Hagleitner die Bewertung vor.

"Die zeitgemäße Gestaltung unserer Wohn-, Arbeits- und Lebensräume und die Umsetzung einer gelungenen Baukultur leben vom Miteinander und von der stetigen Weiterentwicklung. Der Kärntner Landesbaupreis ist eine ideale Möglichkeit, diesen Austausch zu befördern, neue Ideen und Konzepte aufzuwerfen und das Beschreiten innovativer Wege der Bauplanung und -ausführung zur Diskussion zu stellen," führte Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig aus, die auch die Preisverleihung vornehmen wird. Der Zeitpunkt der öffentlichen Auszeichnung wird noch bekannt gegeben.

Gemäß dem Kärntner Kulturförderungsgesetz sind Werke aus dem Bereich der Architektur, Denkmal- und Ortsbildpflege sowie der Altstadt- bzw. Objektsanierung durch die Verleihung des Kärntner Landesbaupreises hervorzuheben. Es können aber auch hervorragende Ingenieurbauten, Leistungen im Bereich des Städtebaus oder einschlägige theoretische Werke eingereicht werden. "Es geht also nicht allein um Ästhetik, sondern auch um Raumordnung, Nutzerzufriedenheit, Nachhaltigkeit und Innovation", so Schaunig.

"Angesichts der hohen Qualität der eingereichten Projekte steht dem Ziel des Landesbaupreises, die Baukultur in Kärnten kontinuierlich zu steigern und der Öffentlichkeit bewusst zu machen, nichts mehr im Weg. Den schwierigen Part, aus diesen Vorzeigeprojekten einen Sieger zu küren, hat nun die Jury vor sich", so Wohnbaureferentin Schaunig.

Die Fachjury schlägt mit einfacher Stimmenmehrheit grundsätzlich die Vergabe des projektbezogenen Landesbaupreises bzw. die jeweiligen Anerkennungen vor. Gemäß des Kärntner Kulturförderungsgesetzes wird die protokollarisch festgehaltene Beurteilung durch den Fachbeirat für Baukultur überprüft und der gemeinsam erarbeitete Vorschlag zur Verleihung der Preise an die Landesregierung weitergeleitet.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig