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Regierungssitzung 5: Sonderförderung für Forststraßen in Sturmgebieten

08.10.2018
LR Gruber: Unterstützung für Grundbesitzer in Bezirken Völkermarkt, Klagenfurt-Land, Spittal und Hermagor, die von Sturmschäden 2017 am stärksten betroffen waren - Förderquote beträgt 50 Prozent


Klagenfurt (LPD). Über eine Million Festmeter Schadholz haben der Sommersturm im August 2017 sowie der Dezembersturm "Yves" insgesamt in Kärnten verursacht. Am stärksten davon betroffen waren vor allem die Bezirke Spittal, Hermagor und Völkermarkt sowie einzelne Gebiete in Klagenfurt-Land. "Die Aufarbeitung ist zu 80 bis 90 Prozent abgeschlossen", informiert heute Forstreferent Landesrat Martin Gruber. "Die Waldbesitzer, Schlägerungs- und Transportunternehmen haben großen Einsatz gezeigt. Ohne diesen raschen Abtransport hätten Sekundärschäden durch den Borkenkäfer gedroht", so Gruber weiter.

Dadurch aber seien sehr viele Forststraßen außergewöhnlich belastet und in Mitleidenschaft gezogen worden. Aus diesem Grund hat der Forstreferent der Landesregierung heute ein Sonderförderungsmodell zur Instandsetzung der Forstwege und -straßen vorgelegt. "Die Grundbesitzer haben durch die Stürme ohnehin schon großen Schaden erlitten. Es ist mir ein Anliegen, sie damit bei der Instandhaltung der Forstwege zu unterstützen", erläutert Martin Gruber.

50 Prozent beträgt die Förderquote bei Instandsetzungskosten für Arbeiten wie Schotterung, Walzen oder Gradern. Die Forstexperten des Landes haben die Schäden begutachtet. Insgesamt werde man rund 800.000 Euro benötigen, um die Wege wiederherzustellen. Mit rund 400.000 Euro ist nun der Sonderfördertopf dotiert, den die Landesregierung heute beschlossen hat. Für Forstreferent Gruber ein "wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Forstwirtschaft in Kärnten." Förderanträge können ab sofort direkt bei der Landesforstdirektion eingereicht werden.



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Wedenigg/Robitsch