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Regierungssitzung 6: Investitionen in Straßensicherheit und Hochwasserschutz

08.10.2018
LR Gruber: Straßenerhalter für den Winter gerüstet - Land kauft 30.000 Tonnen Streusalz an - Beschluss gemeinsam mit LR Fellner: 2,5 Mio.-Investition in den Hochwasser- und Straßenschutz in Oberkärnten


Klagenfurt (LPD). Um für die Winterbetreuung der Kärntner Straßen gerüstet zu sein, hat die Kärntner Landesregierung heute den Ankauf von rund 30.000 Tonnen Streusalz beschlossen. "Eine wichtige Investition in die Verkehrssicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner", so Straßenbaureferent LR Gruber im Anschluss an die Regierungssitzung. Der Auftragswert beträgt 4 Millionen Euro. In einem durchschnittlichen Winter werden in Kärnten rund 20.000 Tonnen Streusalz ausgebracht, im Winter 2017/2018 waren es sogar 38.000 Tonnen. Insgesamt drei Anbieter werden die Straßenbauamtsbereiche nun beliefern. 60 bis 70 Prozent des Normalverbrauchs werden vorrätig in Siloanlagen und als Sackware gelagert, um Lieferengpässe umgehen zu können.

Aber auch in den Hochwasserschutz werde investiert. Gemeinsam mit Gemeindereferent LR Daniel Fellner habe Gruber die Investition in Verbauungsmaßnahmen am Fraganter Bach sowie in die Errichtung von Geschieberückhaltebecken in der Gemeinde Flattach ermöglicht. "Die ansässige Bevölkerung wird mit den Baumaßnahmen vor Murenabgängen und der Zerstörung der Straßen durch Hochwasser bestmöglich geschützt", berichtet Gruber. Bund, Land, der Wasserverband Mölltal und die Kelag nehmen rund 2,5 Mio. Euro in die Hand, um dieses Bauvorhaben in Oberkärnten umzusetzen.

Landesrat Daniel Fellner erklärt zum Projekt: "Kärnten noch ein Stück sicherer zu machen, ist uns ein Anliegen. Aus diesem Grund haben wir 2018 auch die Mittel für den Hochwasserschutz um 700.000 Euro aufgestockt; somit werden heuer in Kärnten insgesamt rund 19 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert werden. Nun wurden die notwendigen Landesmittel von insgesamt 663.000 Euro für die Verbauungsmaßnahmen am Fraganterbach, die sich insgesamt mit rund 2,5 Millionen Euro zu Buche schlagen, beschlossen, um Menschen und Infrastruktur nachhaltig zu schützen."



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner/LR Gruber
Redaktion: Fischer/Wedenigg/Robitsch