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Hochwasser 8: Land dankt Helfern für Einsatz zum Schutz der Bevölkerung

30.10.2018
LH Kaiser, LR Fellner und ZPV-Obmann Nischelwitzer danken Einsatzkräften, Behörden und Institutionen: In schwierigen Situationen kann sich Kärnten auf Euch verlassen und steht noch enger zusammen - Appell an Bund


Klagenfurt (LPD). Wegen der aktuellen Wettersituation stehen in Kärnten Einsatzkräfte, Behörden und Institutionen sehr gut aufeinander abgestimmt im Dauereinsatz. Ihren Dank sprechen ihnen dafür heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner aus. "Dank ihres Einsatzes und dank der vorausschauenden und zwischen den einzelnen Institutionen und Behörden genau koordinierten Maßnahmen, konnte bis jetzt Schlimmeres, das aufgrund der Prognosen zu befürchten war, verhindert werden", so Kaiser und Fellner. Gemeinsam mit dem Obmann der Zentralpersonalvertretung (ZPV), Gernot Nischelwitzer, bedanken sie sich auch bei den Landesbediensteten der Abteilung 3 - Gemeinden, Raumordnung und Katastrophenschutz, Abteilung 9 - Straßen und Brücken und Abteilung 12 - Wasserwirtschaft, den Mitarbeitern in den Bezirkshauptmannschaften und den Straßenmeistereien sowie bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

"In so schwierigen und herausfordernden Situationen wie diesen, zeigt Kärnten dank des uneigennützigen Engagements von so vielen sein solidarisches Gesicht. Umso größer die Herausforderung, desto stärker und enger stehen wir zusammen - das ist es, was Kärnten auszeichnet", so Kaiser. Fellner und Kaiser wünschen auch allen, die im Einsatz verletzt wurden, rasche Genesung.

Aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen und der ergriffenen Maßnahmen im Vorfeld konnten die vorhergesagten Jahrhundert-Überschwemmungen bis dato verhindert werden, trotzdem sei vor allem finanziell mit enormen Schäden im Bereich der Infrastruktur, sprich an Straßen und Gebäuden, ebenso wie in der Landwirtschaft zu rechnen. Kaiser und Fellner appellieren daher schon jetzt an die Bundesregierung, bei der Beseitigung der Schäden auch finanziell mitzuwirken. "Die Bundesregierung hat hier auch eine Verantwortung gegenüber der Kärntner Bevölkerung. Wir erwarten, dass sie dieser nachkommt und Kärnten nicht im sprichwörtlichen Regen stehen lässt", so Kaiser, dem in einem Telefonat mit Bundeskanzler Kurz auch dessen grundsätzliche Bereitschaft zur Unterstützung zugesagt wurde.

Insgesamt gab es von Montag früh bis heute Dienstag 5 Uhr über 480 Feuerwehreinsätze in Kärnten mit weit mehr als 200 eingesetzten Feuerwehren und über 2.500 Einsatzkräften. Außer den Unwettereinsätzen wurden auch zwei Verkehrsunfälle und 16 Brandeinsätze (Wohngebäude, Trafostation usw.) verzeichnet. Seit 5 Uhr früh sind 74 Feuerwehren mit rund 750 Mann/Frau im Einsatz, und die Einsatzzahlen sind mit Beginn der Morgendämmerung aktuell wieder im Steigen begriffen.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LR Fellner
Redaktion: Schäfermeier/Sternig