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Kinderbetreuung - Kärnten unterzeichnet neue 15a-Vereinbarung

30.10.2018
LH Kaiser empfängt BM Faßmann: Am Ende zählt das Ergebnis und das konnte dank der zuletzt geführten Gespräche im Interesse der Kinder und Familien merklich verbessert werden


Klagenfurt (LPD). Im Beisein von Bildungsminister Heinz Faßmann, der heute, Dienstag, dem Bundesland Kärnten einen Besuch abstattet, unterzeichnete Landeshauptmann Bildungsreferent Peter Kaiser in seinem Büro die eben erst erhaltene 15a-Vereinbarung für den Bereich der Kinderbetreuung. Bekanntlich waren dem in den letzten Wochen intensive Diskussionen, vor allem zwischen Bund und den Ländern Kärnten, Wien und Burgenland, vorausgegangen. Mit der Einigung stehen den Ländern in den kommenden Jahren 142,5 Millionen Euro, davon über acht Millionen Euro jährlich für Kärnten, für den Ausbau der Betreuungsplätze, für sprachliche Frühförderung und für das verpflichtende Kindergartenjahr zur Verfügung.

"Dass wir in einem gemeinsamen Gespräch noch wichtige Verbesserungen im Interesse der Kinder und Familien in der Vereinbarung fixieren konnten, ist natürlich erfreulich und zeigt, wie wichtig es vor allem in der Politik ist, auch bei unterschiedlichen ideologischen Zugängen miteinander zu reden und niemals Brücken der Diskussion abzureißen", sind sich Kaiser und Faßmann einig. Kaiser verweist darauf, dass es beispielsweise gelungen sei, den Mitteleinsatz für den Ausbau und die Anhebung der Qualität in der Kinderbetreuung in den Ländern bis zu einem gewissen Grad flexibel verwenden zu können. Konkret bedeutet das beispielsweise, dass Länder mit einer bereits höheren Betreuungsquote in einem Altersbereich, Mittel auch für den Ausbau von Plätzen in anderen Altersbereichen verwenden können. Auch konnten Unklarheiten betreffend Kopftuchverbot oder Wertekatalog ausgeräumt werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Sternig
Fotohinweis: LPD Kärnten