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WIRTSCHAFT

Die Chancen der Digitalisierung nutzen: Der KWF unterstützt und berät

31.10.2018
LHStv.in Schaunig: Sich weiterentwickeln, vernetzen und Innovationen vorantreiben - Lieferantenentwicklungsprogramme des KWF machen Unternehmen fit für die Digitalisierung


Klagenfurt (LPD). Ziel der vom Land Kärnten und dem KWF ins Leben gerufenen Lieferantenentwicklungsprogramme (LEP), ist die Unterstützung heimischer Unternehmen bei der Umsetzung ihrer individuellen Digitalisierungsstrategie.

Diesen Montag lud der KWF zur Abschlussveranstaltung des "2. KWF-Lieferantenentwicklungsprogramm Digitalisierung" und zur Auftaktveranstaltung des "3. KWF-Lieferantenentwicklungsprogramm - Bauwirtschaft Kärnten Digital", in die Räumlichkeiten des Lakeside Technologie Parks in Klagenfurt ein.

"Es gibt keinen Sektor, der an der Digitalisierung vorbeikommt und keine Betriebsgröße, die nicht betroffen sein wird - vom Kleinstunternehmen bis zum internationalen Großkonzern, von der Hochtechnologie bis hin zu Dienstleistung und Gewerbe. Es ist notwendig, sich rechtzeitig auf die kommenden Veränderungen einzustellen", betonte Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig im Rahmen der Kick-Off, bzw. Abschlussveranstaltung und führte weiter aus: "Gerade im betrieblichen und unternehmerischen Umfeld ist professionelle Begleitung bei der Umsetzung der Digitalisierung eine Voraussetzung, um von dieser tief greifender Veränderung unserer Gesellschaft und unseres Alltags nicht überrollt zu werden, sondern ihn aktiv mitzugestalten".

Das Lieferantenentwicklungsprogramm Digitalisierung (LEP 2) unterstützt und begleitet die digitale Transformation im eigenen Unternehmen, aber auch jene im Rahmen der Kunden-Lieferantenbeziehung. Dieses Programm soll in der Praxis Klarheit schaffen, warum Digitalisierung für ein Unternehmen sinnvoll sein kann, wo ein Mehrwert entstehen kann und welche Chancen sich bieten.

Wie wirksam dieses Programm ist, präsentierten Montag, neben anderen, Harald Dullnig (Dullnig Elektro und Metall) und Franz Grünwald (PMS Elektro und Automationstechnik GmbH). Durch die ähnlich gelagerten Geschäftsfelder beider Unternehmen bot sich eine Kooperation im Rahmen des LEP 2 an. Gemeinsam wurden Lösungen und zukunftsweisende Modelle erarbeitet, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Performance, des Angebots und der Effizienz, beider Unternehmen führte.

Bereits im Rahmen des ersten Lieferantenentwicklungsprogrammes zum Thema "Clean Production", entstand aus dem Programm heraus eine neue Kärntner Unternehmenskooperation, die unter dem Namen "The Clean Corporation", ihren nationalen und internationalen Kunden - Industrieunternehmen aus den Bereichen Pharmazeutik, Lebensmittel, Halbleiter- und Medizintechnik - gemeinsame Lösungen anbietet. "Kompetenzen bündeln und von den Besten lernen, zählt selbstverständlich auch zu den Zielen der Nachfolgeprogramme", so Schaunig.

Mit dem aktuellen Lieferantenentwicklungsprogramm LEP 3, fördert der KWF interessierte und engagierte KMU (Klein- und Mittelunternehmen) der Kärntner Bauwirtschaft mit dem Ziel, dass diese die Chancen der Digitalisierung, der Ökologie und der überbetrieblichen Partnerschaft ergreifen, sich weiterentwickeln, vernetzen und marktwirksame Innovationen vorantreiben.

"Die Lieferantenentwicklungsprogramme sind nicht als einzelne und isolierte Initiativen zu sehen", so KWF Vorständin Sandra Venus in ihren Ausführungen. "Es haben sich aus den Lieferantenentwicklungsprogrammen 1+2 weitere Initiativen entwickelt, von der Entstehung einer Competence Group for Clean Production, eines FH-Technikum Standortes am Firmenstandort der PMS Elektro und Automationstechnik GmbH bis hin zu überregionalen Interreg-Projekten mit italienischen und slowenischen Partner, haben die teilnehmenden Unternehmen eine Weiterentwicklung ihres eigenen Unternehmens ins Auge gefasst und die LEPs sind nur als Beginn einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Kärnten zu sehen".

"Neue Kunden, neue Märkte, neue Geschäftsmodelle und Berufsfelder - die Digitalisierung eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, erfordert aber auch eine professionelle Begleitung von der Zielsetzung bis zur Umsetzung. Vielen Unternehmen ist erst durch die KWF-Programme vor Augen geführt worden, welches Potenzial die Digitalisierung birgt", so Technologiereferentin Schaunig. Ob Kostenersparnis, flexibleres Kundenservice, Datenverwaltung oder Prozessoptimierung - die Möglichkeiten der digitalen Optimierung des eigenen Unternehmens sind überraschend und vielfältig, wie die teilnehmenden Unternehmen in ihren Erfahrungsberichten auch belegen.

I N F O S: https://www.kwf.at/foerderungen/bauwirtschaft-lep3/



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger