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Unwetter 2: Schulzentrum im Lesachtal weiterhin geschlossen

03.11.2018
LH Kaiser und Bildungsdirektor Klinglmair: Sicherheit der Schülerinnen und Schüler steht im Vordergrund - Betreuungsmöglichkeit in Schule geschaffen


Klagenfurt (LPD). Auf Grund der prognostizierten weiteren Regenfälle in den nächsten Tagen bleibt das Schulzentrum St. Lorenzen im Lesachtal von Montag (5. November) bis einschließlich Mittwoch (7. November) geschlossen. Das teilten Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair heute, Samstag, mit. Wie der Bezirkshauptmann von Hermagor, Heinz Pansi, informiert, soll es für die Kinder eine Betreuungsmöglichkeit im Schulzentrum im Lesachtal geben.

"Der Schutz der Kinder hat oberste Priorität und da die Sicherheit durch die vorhergesagten Regenfälle nicht gewährleistet ist, bleibt die Schule geschlossen", so Kaiser und Klinglmair. Die Vorgehensweise sei mit der zuständigen Bezirkshauptmannschaft akkordiert. Außerdem werde das Fernbleiben jener Schülerinnen und Schüler entschuldigt, die aufgrund der Aufräumarbeiten bzw. noch nicht instandgesetzten Straßen ihre Schulen außerhalb des Lesachtals nicht besuchen könnten. Das Schulzentrum in St. Lorenzen wurde über Bezirkshauptmann Pansi in Absprache mit LH Kaiser und Bildungsdirektor Klinglmair informiert, dass es von Montag bis Mittwoch für die Kinder eine entsprechende Betreuungsmöglichkeit in der Schule geben soll.

Währenddessen würden die Aufräumarbeiten fortgesetzt und zügig voranschreiten", berichtet der stellvertretende Katastrophenschutzbeauftragte des Landes, Christian Gamsler. Insgesamt seien derzeit 19 Wehren im Einsatz, dreizehn im Gailtal, vier im Bezirk Villach-Land und zwei im Bezirk Spittal. Die Villacher Pionieren seien dabei, die Schäden an der Bundesstraße im Lesachtal zu beseitigen. Die Kelag sei ebenfalls im Dauereinsatz, um das Stromnetz wieder vollständig herzustellen. An der provisorischen Schließung des Damms im Gailtal werde ebenfalls gearbeitet. "Für die nächsten Tage sind wieder Niederschläge vorausgesagt, diese sollen zwar keine Probleme für die Pegelstände darstellen, aber da der Boden gesättigt sei, müssen wir mit weiteren Hangrutschungen rechnen", so Gamsler.

Rund 4.500 Feuerwehrleute waren in den letzten Tagen bei 1.200 Einsätzen rund um die Uhr im Einsatz. In den betroffenen Gebieten bleibt das Bundesheer im Assistenzeinsatz, das betrifft auch die Hubschrauber des Bundesheeres, die im Lesachtal stationiert sind.

(I N F O: Alle wichtigen Informationen und aktuelle Lageberichte sind auf der Homepage des Landes unter www.ktn.gv.at zu finden)


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Ulli Sternig