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Ironman schreibt in Kärnten 2019 Geschichte

14.11.2018
Neue Radstrecke über 180 Kilometer katapultiert Ironman in neue Liga - LH Kaiser sieht Chance, den größten Ironman nach Kärnten zu holen - fünf Bezirke profitieren von neuer Radstrecke


Klagenfurt (LPD). Im Juli 2019 kann in Kärnten Triathlon-Geschichte geschrieben werden, denn erstmals wird die Radstrecke des Ironman über 180 Kilometer in nur einer Runde durch fünf Kärntner Bezirke führen. Bisher absolvierten die Radfahrer beim Ironman zweimal 90 Kilometer entlang des Wörther und Faaker Sees.

Die neue Strecke durch den Kärntner Zentralraum wurde heute Mittwoch, in einer Pressekonferenz im Beisein von LH Peter Kaiser, präsentiert. LH Kaiser sieht darin eine enorme Chance für das Sport- und Tourismusland Kärnten. "Mit der neuen Radstrecke können wir den größten Ironman der Welt nach Klagenfurt holen und Triathlon-Geschichte in unserem Land schreiben", betonte Kaiser. Denn durch die geänderte Radstrecke ergeben sich längere Startzeiten, was noch mehr Teilnehmer möglich macht.

4.000 Athleten sollen im Juli 2019 in Kärnten an den Start gehen und um Meter und Sekunden beim Schwimmen, Laufen und Radfahren kämpfen. Das bedeutet noch mehr Gäste im Land und eine wesentliche Imagesteigerung. Außerdem werde man laut Kaiser mit der neuen, entzerrten Strecke auch einer erhöhten Sicherheit für die Sportler gerecht.

Bisher waren es rund 3.300 Triathleten, die den Zentralraum in einen sportlichen Hexenkessen verwandelten. Nebenbei wird der Wettbewerb durch die geänderte Strecke wesentlich fairer, da ein Gedränge verhindert werden kann.

Die bisherige Strecke bleibt als Teilstück erhalten, zumal sie als schönste Strecke der Welt gilt, und wird um die Strecke nach St. Veit, über Feldkirchen, Tigring, Moosburg und Krumpendorf ergänzt.
2019 wird zudem im Rahmen des Ironman auch die Österreichische Meisterschaft über die Triathlon-Langdistanz ausgetragen. Dafür stehen hundert zusätzliche Startplätze zur Verfügung.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: Stadt St. Veit