News

SPORT

Kärnten als Vorreiter im ParaSport

16.11.2018
Gemeinsames Training von Para-Ski Alpin Sportlern und Landesskiverband-Kaderläufern - LH Kaiser: "Das Projekt bestätigt die gute Zusammenarbeit zwischen Land Kärnten, LSVK und ÖSV"


Klagenfurt (LPD). Kärnten verfügt im Bereich Para-Ski Alpin über starke Athleten. Diese gilt es, wie Sportler ohne Beeinträchtigung, zu fördern. Nun wurde ein Trainingsmodell erarbeitet, das es Para-Ski Alpin-Sportlern ermöglicht, das Training auf hohem Niveau zu verbessern und gewünschte Leistungen auf internationalem Niveau entsprechend abrufen zu können.

Das Projekt wird vom Land Kärnten mitfinanziert. "Aus unserer Sicht ist es ein wichtiger Schritt in Sachen Inklusion und bestätigt einmal mehr die gute Zusammenarbeit mit LSVK und ÖSV. Dass die Athleten auch die Dienste des Olympiazentrums Kärnten nutzen können, unterstreicht, dass das Sportland Kärnten einmal mehr eine Vorreiterrolle in Österreich einnimmt", sind sich Sportreferent LH Dr. Peter Kaiser und Landessportdirektor Mag. Arno Arthofer einig.

"Das Trainingsmodell sieht vor, dass Kärntens Top-Para-Ski Alpin-Athleten künftig mit den Kaderläufern des Landesskiverbandes Kärnten gemeinsam trainieren", erklärt Claudia Strobl, Präsidentin des Landesskiverbandes Kärnten (LSVK) und führt weiter aus: "Das gemeinsame Training betrifft vor allem die Schneetrainings und dabei die Speeddisziplinen. Bisher mussten sie sich alles selbst organisieren. Mit dem gemeinsamen Training kann bestehende Trainingsinfrastruktur genutzt werden."

Das neue Trainingsmodell nehmen künftig Markus Salcher, Nico Pajantschitsch, Thomas Grochar und Gernot Morgenfurt in Anspruch. Sozusagen als Vermittlungstrainer ist Manfred Auer zwischengeschalten. Der gebürtige Villacher kann selbst auf paralympische Erfolge verweisen, wurde 2000 im Slalom Vizeweltmeister und gewann 2004 WM-Bronze. "Das Trainingsmodell ist ideal. Neben dem Bundestraining haben wir so die Möglichkeit, auch bei Aufenthalten in Kärnten auf hohem Niveau zu arbeiten. Manfred Auer ist das Bindeglied, der den Umgang im Training mit uns Para-Sportlern vermittelt", bestätigt Markus Salcher. Strobl sieht in diesem Trainingsmodell eine Win-Win-Situation: "Die sportliche Disziplin, mit der die Para-Ski Alpin-Sportler ans Werk gehen, beflügelt unsere Kaderläufer."




Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Hober/Rauber
Fotohinweis: Kärnten Sport/Bürger