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Zwischenfinanzierung der Unwetterschäden über Kärntner Regionalfonds

18.11.2018
LR Fellner: Sieben Millionen Euro aus Regionalfonds werden für rasche Finanzierung der Schadensbehebung nach den schweren Unwettern am Dienstag in der Regierungssitzung beschlossen


Klagenfurt (LPD). "Die Unwetterschäden in den betroffenen Gemeinden sind enorm und stellen die Kommunen vor große, teils kaum schaffbare finanzielle Herausforderungen. Schäden am öffentlichen Gut werden zwar zu 50 Prozent vom Katastrophenfonds des Bundes gedeckt, die Auszahlung kann allerdings bis zu einem Jahr dauern. Mir ist aber schnelle Hilfe sehr wichtig, daher haben wir im Rahmen einer Kuratoriumssitzung des Regionalfonds für die betroffenen Gemeinden rasch und unbürokratisch sieben Millionen Euro für die Finanzierung der Schadensbehebung als zinsenloses Darlehen sicherstellen können", berichtet Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner.

Die sieben Millionen Euro aus dem Regionalfonds, die im Rahmen der Regierungssitzung am kommenden Dienstag beschlossen werden, kommen zusätzlich zum Katastrophen-Sofort-Hilfepaket, das die Regierung nach den Unwettern umgehend geschnürt hat: Für "Hilfe in besonderen Lebenslagen" (HIBL) wird eine Million Euro bereitgestellt. Über die HIBL erhalten Betroffene 1.000 Euro für leichte Schadensfälle, 3.000 Euro für mittlere und 5.000 Euro für schwere Schadensfälle. Die Summe für Schadensfälle, die über das Kärntner Nothilfswerk bereit steht, beträgt drei Millionen Euro.

Die Katastrophenhilfe für Gemeinden zur Wiederherstellung der öffentlichen Infrastruktur und zur Sicherstellung der Erreichbarkeit der ländlichen Gebiete beträgt zwei Millionen Euro und kommt aus dem Gemeindereferat. In die Wiederherstellung der Hochwasserschutzmaßnahmen wird heuer noch mehr als eine Million Euro investiert.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Fischer/Robitsch