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Eishockey-Leistungszentrum hat neues Trainingszentrum

18.11.2018
LH Kaiser eröffnet neues Eishockey-Trainingszentrum in Klagenfurt - fünf Mio. Euro Investition in Umbau des veralteten Kabinentrakts - Kärnten ist Eishockey-Hochburg - Nächster Schritt, Eishalle Villach


Klagenfurt (LPD). Heute, Sonntag, konnte Sportreferent LH Peter Kaiser im Beisein vieler Gäste das neue Trainingszentrum im Eishockey-Leistungszentrum in Klagenfurt nach nur sechs monatiger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben, nachdem im April der Spatenstich für den Umbau des alten Kabinentraktes zu einem Multifunktions-Trainingszentrum erfolgt war. Über fünf Mio. Euro wurden investiert. Die Finanzierung erfolgte durch die Stadt Klagenfurt, das Land und den Bund. Bauherr waren die Kärntner Messen. Den Neubau teilen sich der KAC und das neu installierte Bundesleistungszentrum.

"Wir haben diese erste inoffizielle Eröffnung richtig getimt. Es war ein langer Weg bis zur Umsetzung des neuen Trainingszentrums und es gibt viele Menschen der ersten Stunde. Mit dem neuen Zentrum wird sich Kärnten als Eishockey-Hochburg beweisen", sagte LH Kaiser. Die Sportstätten müssen mit den Leistungen der Sportler mithalten können und zeitgemäß sein. "Daher müssen wir den Blick nach vorne richten und in einem nächsten Schritt auch über Villach nachdenken", sprach Kaiser die Eishalle der Draustadt an.

Aber nicht nur moderne Trainingsbedingungen gibt es nun. Klagenfurt hat nun auch den Status eines Bundesleistungszentrums für Eishockey und damit konnte mit dem Österreichischen Eishockeyverband eine 15-jährige Zusammenarbeit bezüglich der Nutzung vereinbaren. "Der Österreichische Eishockeyverband hat für 15 Jahre hier vertraglich fixiert seine Heimat. Wir sind nicht mehr regional, wir sind überregional", erklärte Bauherr Erich Hallegger. Die Eröffnung heute zählt zu seinen letzten Terminen als Messepräsident.
Der Umbau sei eine Aufwertung und bringe internationales Ansehen, Spiele und Turniere und laut Eishockey-Teamchef Roger Bader durchaus vergleichbar mit Schweizer Spielstätten, die zu den besten zählen.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sagte, dass es nicht einfach war, die finanziellen Mittel für den Neubau aufzustellen. "Vorher wurde das Thema jahrzehntelang diskutiert. Wir konnten es auf Grund der finanziellen Zusage des Landeshauptmannes nun umsetzen", so Mathiaschitz. 2,05 Mio. Euro flossen von Seiten des Landes, ebenso viel brachte die Stadt auf. Sie dankte vor allem Erich Hallegger und überreichte ihm im Namen der Stadt das Ehrenzeichen der Stadt. Auch Stadtrat Jürgen Pfeiler nannte Hallegger als treibende Kraft hinter dem Projekt. "Aber ohne dem Österreichischen Eishockeyverband und die finanzielle Unterstützung durch den Bund hätten wir heute hier nicht so eine tolle Infrastruktur", so Pfeiler. Vom Bund kam über das Sportministerium fast eine Million Euro.

Im Zuge des Umbaus wurde ein Kellergeschoss errichtet, der 60 Jahre alte Kabinentrakt wurde abgerissen. Der Neubau beinhaltet vier Geschoße und eine Gesamtnutzfläche von 3.500 m². Neben zahlreichen Kabinen und einem neuen VIP-Bereich mit Terrasse, sind ein 200 m² großer Fitnessraum, ein sogenannter Skillsroom mit 140 m² und eine Skate-Mill, ein hochmodernes (Eis-)Laufband, auf dem die Spieler ihre Eislauftechnik und Koordination verbessern können, geschaffen.

Der KAC war während der Bauzeit in die Kabinen der Sepp Puschnig-Halle übersiedelt, für die Nachwuchsteams war ein Containerdorf errichtet worden. Schon vergangenes Jahr wurden die Sanitäranlagen und der Fanshop erneuert sowie die Beleuchtung in der Halle auf LED umgestellt.

Unter den weiteren Gästen waren auch LR Ulrich Zafoschnig, WK-Präsident Jürgen Mandl, Villachs Bürgermeister Günther Albel, Sportlegende Dieter Kalt und Sportdirektor Arno Arthofer.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD Kärnten/Gerd Eggenberger