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WIRTSCHAFT

Fabrik2018-Award: Nach Kärntner Triple geht Sieg 2018 ins Burgenland

23.11.2018
LHStv.in Prettner überreichte in Althofen mit Flex Althofen-Generalmanager Erich Dörflinger den Preis an Melecs EWS


Klagenfurt (LPD). Drei Mal in Folge ging der Sieg nach Kärnten. 2015 an Infineon Technologies Austria in Villach, 2016 an das Maschinenbauunternehmen Kostwein, 2017an Flex Althofen. Gestern, Donnerstag, am Abend holte sich ein burgenländisches Unternehmen, der Elektronikfertigungs-Dienstleister Melecs EWS GmbH, den als härtesten Produktionspreis Europas bekannten Fabrik-Award 2018.

Seit neun Jahren wird der Preis von den Produktionsexperten des Fraunhofer-Austria-Institutes und dem Industriemagazin vergeben. Die Unternehmen, die es bis in die Endrunde schaffen, müssen bei einer Reihe von Kriterien top sein: Wie kooperativ ist die Supply-chain ausgerichtet? Wie erfolgt die Wertschöpfung? Nach welchen Prinzipien wird produziert? Auch Bestandsmanagement und Logistik, Kunden- und Lieferantenbeziehungen werden abgeklopft.

"Dass zuletzt drei Mal ein Kärntner Unternehmen den Gesamtsieg holen konnte, zeigt, dass Kärnten vor allem auch im Industrie- und Wirtschaftsbereich auf die Überholspur gegangen ist. Aktuell weist Kärnten bei zahlreichen Indizes eine deutlich stärkere Dynamik aus als Gesamtösterreich", erklärte LHStv.in Beate Prettner, die gemeinsam mit Hausherr Erich Dörflinger, Generalmanager des Vorjahressiegers Flex Althofen, den Preis an Melecs EWS überreichen durfte. "Sich im Rahmen eines Produktionswettbewerbs mit den Besten zu messen, ist in unseren hochkompetitiven Zeiten Teil des Erfolges", sagte Dörflinger.

Nur knapp geschlagen geben mussten sich das neue Werk des Kottingbrunner Elastomermaschinenbauers Maplan GmbH sowie jenes des Zeltweger Weichenherstellers Voestalpine Weichensysteme GmbH.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger