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Neue Prognose: Kärnten bei Wirtschaftswachstum weiter im Spitzenfeld

27.11.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Kärnten auf der Überholspur - Starker Industrie- und Technologiesektor als Konjunkturtreiber - Land investiert in Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung und Forschung


Klagenfurt (LPD). Einen äußerst positiven Ausblick auf die Wirtschaftsentwicklung in Kärnten im heurigen Jahr gibt der aktuelle Bundesländerausblick der UniCredit Bank Austria. Demnach liegt Kärnten 2018 mit einem Anstieg des realen Regionalprodukts um 3,2 Prozent auf Platz 2 im Bundesländer-Ranking. Nur Oberösterreich liegt mit 3,3 Prozent knapp voran. "Damit setzt sich die enorm dynamische Entwicklung in unserem Bundesland fort", kommentiert Landeshauptmann Peter Kaiser die erfreulichen Daten heute, Dienstag, und betont: "Wir zeigen mit dem Kärntner Weg, wie man ein Bundesland mit verantwortungsbewusster, konsequenter Politik gemeinsam mit Sozialpartnern und Unternehmen auf die Überholspur nach vorne bringen kann."

Den größten Anteil am starken Wirtschaftswachstum in Kärnten hat die Industrie. Auch der Bereich Informationstechnologie zeigt hohe Steigerungen in der Wertschöpfung, so der Report. Parallel dazu sinkt die Arbeitslosigkeit in Kärnten seit 30 Monaten in Folge, die Beschäftigung steigt und erreicht Monat für Monat neue Rekordhöhen. "Mit einem stark auf Investitionen ausgerichteten Budget werden wir die Stärken Kärntens auch weiterhin ausbauen und gleichzeitig die wichtigsten Lebensbereiche der Menschen absichern", betont Finanz-, Technologie- und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

"Mit der Positionierung Kärntens als kinderfreundlichste Region schaffen wir attraktive Rahmenbedingungen und wirken der Abwanderung entgegen", betont Kaiser. "Der Zugang zu Bildung, möglichst schon im frühesten Alter, stellt Chancengerechtigkeit her. Mehr als 17.000 Kinder in ganz Kärnten profitieren vom Kärntner Kinderstipendium, also der schrittweisen Übernahme der Elternbeiträge für die Betreuung ihrer Kinder durch das Land." 44,8 Millionen Euro gibt Kärnten 2019 allein für Kinderbetreuung aus.

Investitionen in Bildung, Lehre, Breitbandausbau, Digitalisierung und Forschung sind zukunftsgerichtet und zielgenau. Mehr als 1.000 Lehrlinge etwa werden jährlich in den 35 betrieblichen und acht zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätten ausgebildet, die vom Land mitfinanziert werden. "Die Mittel für die Lehrlingsförderung, den Territorialen Beschäftigungspakts und die Qualifizierungs- und Arbeitsnehmerförderung werden 2019 um 600.000 Euro auf gesamt 16 Millionen Euro erhöht", berichtet Schaunig. Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds als zentrale Anlaufstelle wird mit den für ein effizientes Fördermanagement notwendigen Mitteln ausgestattet. Zur Stärkung des Forschungslandes Kärnten fließen Mittel in den Ausbau des Silicon Alps Clusters, in den Aufbau der Silicon Austria Labs und in die Erweiterung des Lakeside Parks sowie des High Tech Campus Villach.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Rauber