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POLITIK

Kärntner Schulen behalten alle ihre Schwerpunkte

29.11.2018
LH Kaiser und Bildungsdirektor Klinglmair stellen klar: Keine Streichung von Stunden, daher auch keine in Raum gestellten Schließungen - Aufregung und Verunsicherung völlig unangebracht


Klagenfurt (LPD). "In keiner Kärntner Schule mit eigenem Schwerpunkt Musik wird es eine Stundenkürzung geben, keiner der Schulen droht daher wie fälschlich behauptet das Aus", stellt heute, Donnerstag, Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser entsprechende Medienberichte klar. Gleiches gelte für alle anderen Schulen mit Schwerpunkten. Neben 13 Volksschulen mit dem Schwerpunkt Musik gibt es noch acht Volksschulen mit einer Fremdsprache als Schwerpunkt, acht Neue Mittelschulen mit Schwerpunkt Musik und acht Neue Mittelschulen mit Schwerpunkt Sport.

Das Land Kärnten habe schon seit jeher die wöchentlichen Stundenkontingente mit den entsprechenden Dienstposten finanziert und werde das auch weiterhin tun. "Selbst wenn die Bundesregierung Schulversuche nicht weiter genehmigt, haben die Schulen durch die im Rahmen der Bildungsreform fixierten, neuen Schulautonomie viele Möglichkeiten der standortspezifischen Unterrichtsgestaltung. Das heißt, für alle Schülerinnen und Schüler an Schulen mit einem Schwerpunkt ändert sich nichts", betonen Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair unisono. Die notwendigen Personalkapazitäten werden vom Land als "Überhanglehrer" (Lehrer, die zusätzlich zum vom Bund genehmigten Personalstand bezahlt werden) finanziert.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Rauber