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Regierungssitzung 7 - Kärnten weiter im Aufschwung

04.12.2018
LH Kaiser: Ansiedlung von THEURL mit 100 neuen Arbeitsplätzen in Steinfeld ist großartige Nachricht für Spittal und ganz Kärnten, ebenso die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt - Arbeitslosigkeit erstmals seit 2012 auf unter 10% - 5,4 Mio. Euro für Sozialbereich


Klagenfurt (LPD). Insgesamt 52 Punkte standen heute, Dienstag, bei der 15. Sitzung der Kärntner Landesregierung auf der Tagesordnung. Landeshauptmann Peter Kaiser strich zu Anfang des Pressefoyers die heute bekannt gewordene Betriebsansiedlung des Osttiroler Unternehmens THEURL in der Oberkärntner Gemeinde Steinfeld hervor. Die Schaffung von 100 neuen Arbeitsplätzen sei eine großartige Nachricht für den Bezirk Spittal und für ganz Kärnten. "12 Hektar Betriebsgrund werden in Steinfeld, in einer für Kärnten sehr wichtigen Region, zur Verfügung gestellt", informierte Kaiser.

Positive Daten gebe es auch vom Kärntner Arbeitsmarkt zu vermelden, erklärte der Landeshauptmann. "Seit April 2016 hat sich eine permanente Senkung der Erwerbslosenzahl manifestiert", so Kaiser. Die Landesregierung bemühe sich laufend darum, den Arbeitsmarkt so attraktiv wie möglich zu halten. "212.000 Beschäftigte bedeuten einen Höchststand, laut Prognose wird die Arbeitslosenquote in Kärnten erstmals seit sechs Jahren unter 10 Prozent sinken. Diese Zahlen sind animierend und spornen uns an, weitere Maßnahmen für den Arbeitsmarkt zu setzen, damit die diese positive Tendenz weitergeführt werden kann", erklärte Kaiser.

Nach 11 Jahren Verzicht und sechs Jahren Lohnerhöhungen seit 2001 werden heuer die bundesweiten Politikerabschlüsse in Kärnten übernommen. Dies entspreche Kosten für das Land in der Höhe von 156.000 Euro für Aktivbezüge und Pensionsbezüge, informierte der Landeshauptmann. Kärnten liege bei den Politikergehältern im Vergleich mit den anderen Bundesländern noch immer mit Abstand am unteren Ende.

Eine weitreichender Beschluss wurde im Bereich des elektronischen Aktes getroffen. Es werde in der Verwaltung bis 2023 ein neues System implementiert, das eine effizientere und mobilere Bearbeitung sowie Erleichterungen für die Bevölkerung bedeute. "Das derzeitige System umfasst 20 Millionen Dokumente, jährlich kommen 750.000 Akte mit 2,7 Millionen Dokumenten hinzu", so Kaiser. Mit dem bis 2023 umzusetzenden neunen digitalen System werde es möglich sein, Akte wesentlich schneller, auch mobil von unterwegs zu erledigen, was letztlich auch eine schneller Erledigung von Bürgeranliegen zur Folge haben wird.

Aus den Mitteln des Görtschitztalfonds wurden in der Regierungssitzung zwei Initiativen für das Görtschitztal beschlossen. TV-Produktionen und eine Wanderausstellung sollen zur Imagepflege nach der HCB-Causa beitragen, so Kaiser.

Im Sozialbereich gab es Beschlüsse für den Ausbau von Maßnahmen und zur Unterstützung von sozialen Einrichtungen von in Summe 5,4 Millionen Euro. "Dies ist ein klares Bekenntnis zur Absicherung unserer solidarischen Sozial-Versorgung." Kaiser strich zudem die in der Regierungssitzung beschlossene Meldung von fünf neuen Natura-2000-Gebieten hervor. Das Team rund um LR.in Sara Schaar und LR Martin Gruber funktioniere in diesen Belangen sehr gut. "Viel Information und klare Kommunikation mit den Grundstückseigentümern führten zu diesem positiven Ergebnis", so Kaiser.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Fabian Rauber