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Landtag 2 - Mehr Tempo für Kärntens Wirtschaft und gezielte Investitionen in einen zukunftsfitten Standort

14.12.2018
LR Zafoschnig: Schnelle Verfahren und unternehmensfreundliche Standortbedingungen bringen Standort voran - Investitionsschwerpunkte in Digitalisierung und moderne Infrastruktur in Tourismus und Mobilität im Fokus


Klagenfurt (LPD). "Digitalisierung, Automatisierung und Modernisierung entscheiden künftig über die Wettbewerbsfähigkeit und die Leistungsstärke der Kärntner Wirtschaft, der Mobilität und des Tourismus. Zielgerichtete Investitionen in diese Bereiche sind Zukunftsinvestitionen für Fortschritt und Erneuerung", so der Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Mobilität, Ulrich Zafoschnig, heute, Freitag, im Rahmen der Budgetdebatte des Kärntner Landtages zum Landesbudget 2019.

"Automatisierungsprozesse und der digitale Wandel stellen die Kärntner Wirtschaftspolitik vor große Herausforderungen. Der Wandel ist rasant, die Chancen sind enorm. Damit Kärnten davon überproportional profitiert, braucht es mehr Tempo für Kärntens Wirtschaft und einen unternehmensfreundlichen Standort", so Zafoschnig und er meinte weiter: "Unsere Schwerpunktsetzung forciert zielgerichtet in die entscheidenden Entbürokratisierungs-Maßnahmen und stärkt zugleich die Stärken der Kärntner Wirtschaft, wie unsere Exportwirtschaft als Exportschlager des Landes." Mit der Wirtschaftsombudsstelle werde eine starke Leistungspartnerschaft für rasche Verfahren und mehr Serviceleistung an den Unternehmerinnen und Unternehmern sichergestellt. Darüber hinaus werde eine gezielte Förderung regionaler Wirtschaftsinitiativen umgesetzt, um die regionale Wertschöpfung und den heimischen Wirtschaftskreislauf weiter zu sichern. "Mit diesen Investitionsimpulsen stärken wir das Rückgrat der Kärntner Wirtschaft, unsere Klein- und Mittelständischen Unternehmen, unsere Familienbetriebe, die in den Regionen wichtige Arbeitslätze und damit Einkommen und Wohlstand sichern", so Zafoschnig.

Der Erfolgskurs im Kärntner Tourismus werde im Budget 2019 durch Investitionen in eine weiterführende Qualitäts- und in die Digitalisierungsoffensive sowie durch die weitere konsequente Umsetzung der Kärntner Landestourismusstrategie beflügelt werden. "Nicht more of the same, sondern klare Erkennbarkeit durch innovative Leitprodukte und modernste touristische Infrastruktur sind zentral für ein wettbewerbsstarkes Tourismusland Kärnten. Wir investieren gezielt in moderne Infrastruktur, die auch zur Stärkung der Nebensaisonen beiträgt", so Zafoschnig. Investive Maßnahmen werden insbesondere in Kärntens Stärken, wie das See-Berg-Rad-Erlebnis, in internationale touristische Trends wie Slow Food sowie in eine moderne touristische Mobilität gesetzt. "Kärnten wird 2019 zum Radland", gab Zafoschnig einen Ausblick auf einen Schwerpunkt, der referatsübergreifend mit Straßenbaulandesrat Martin Gruber gelegt werde.

"Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft Investitionen in die Digitalisierung der Tourismusbetriebe", so Zafoschnig. Darüber hinaus werde die Struktur des Kärntner Tourismus zukunftsgerichtet modernisiert. "Wir werden mutig eine schlankere und schlagkräftigere Regionsstruktur schaffen, um noch stärker am internationalen Tourismusmarkt auftreten zu können. Nur Regionen, die auch die finanziellen Mittel für die Bewerbung haben, können international langfristig erfolgreich sein", betonte der Tourismuslandesrat.

Im Mobilitätsbereich wird weiter in die Modernisierung der Infrastruktur, in bedarfsorientierte Mobilitätsangebote, in mehr Qualität und in die Verkehrssicherheit auf Kärntens Schienen und Straßen investiert. Mit dem neuen Verkehrsdienstevertrag komme es ab 2019 zu einer Verbesserung des Angebots und der Qualität auf den Kärntner Bahnstrecken. "Durch die Modernisierung der Infrastruktur schaffen wir es, den Kärntner Schienenpersonenverkehr ab 2023 auf allen Strecken zu elektrifizieren. Wir starten somit die Mobilitätswende in Kärnten", so der Mobilitätsreferent. "Moderne Mobilitätsknoten mit Park&Ride- und Park&Bike-Anlagen, Barrierefreiheit und Fahrradboxen an Kärntner Haltestellen sind mit dem Landesbudget 2019 gesichert", hielt Zafoschnig weiters fest. Investiert werde außerdem in die Sicherheit des Straßenverkehrs, in zukunftsweisende Mobilitätsprojekte, in Lärmschutzmaßnahmen an der Kärntner Zentralraum-Trasse und in mehr Qualität bei Bus und Bahn für einen modernen Regional- und Nahverkehr. "Klares Ziel ist eine saubere, sichere, schnelle und smarte Mobilität in Kärnten, die attraktiv ist für die vielen Pendlerinnen und Pendler im Land. Nur so können mehr Nutzer für den Öffentlichen Verkehr gewonnen werden", meinte der Landesrat.



Rückfragehinweis: Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Hetzel/Böhm