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Neue Landesauszeichnung für Sportler und Katastrophenhelfer

17.12.2018
LH Kaiser will mit Katastropheneinsatzmedaille und Landessportehrenzeichen herausragendes Engagement und Dank des Landes sichtbar machen - Großartige Menschen vor den Vorhang holen und andere motivieren


Klagenfurt (LPD). Die Kärntner Landesregierung schafft die Grundlage für zwei neue Landesauszeichnungen. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Montag, ankündigt, werde in der morgigen Sitzung der Landesregierung auf seinen Antrag hin ein Gesetzesentwurf zur Änderung des Landesauszeichnungsgesetzes beschlossen. Darauf basierend soll es in Zukunft möglich sein, herausragenden Leistungen von Helferinnen und Helfern in Katastropheneinsätzen und von Sportlerinnen und Sportlern sowie von Sportfunktionären öffentlich sichtbar zu machen.

"Es war mir schon seit langem ein Herzensanliegen, die große Wertschätzung und den Dank des offiziellen Kärntens in Form einer sichtbaren, eigenen Auszeichnung zum Ausdruck zu bringen. Mit dem zu beschließenden Gesetzesentwurf sollen verdienstvolles Mitwirken an Katastropheneinsätzen sowie besondere sportliche Leistungen und besondere Verdienste um den Sport gewürdigt werden", begründet Kaiser. Dazu sollen entsprechende Auszeichnungen in Form der Kärntner Katastropheneinsatzmedaille sowie des Kärntner Landessportehrenzeichens - als Sportleistungsmedaille und als Sportverdienstzeichen - im Kärntner Landes-Auszeichnungsgesetz verankert werden.

"Tausende Kärntnerinnen und Kärntner packen in Katastrophenfällen freiwillig und ehrenamtlich mit an, helfen uneigennützig anderen, benachbarten oder auch völlig fremden Menschen, die nicht selten vor den Trümmern ihrer Existenz stehen oder mit enormen Schaden an dem, was sie sich ein Leben lang hart erarbeitet haben, konfrontiert sind. Es sind diese Helferinnen und Helfer, die immer wieder zeigen, was Kärnten aus- und stark macht. Sie sind gerade in Zeiten, in denen Egoismus, Geiz-ist-geil-Mentalität und Ellenbogen-Denken Vorbilder, die uns immer wieder daran erinnern, worauf es wirklich ankommt: einander zu helfen, sich für andere, denen es nicht so gut geht zu engagieren, ohne an den eigenen Vorteil zu nutzen", betont Kaiser.

Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner ergänzt: "Der uneigennützige Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Gerade bei den jüngsten Unwettern wurde wieder deutlich, wie großartig der Zusammenhalt im Land ist. Eine Auszeichnung in Form einer Katastropheneinsatzmedaille ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung".

Vorbilder seien auch Kärntens erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler sowie über 35.000 ehrenamtliche Funktionäre in rund 1600 Kärntner Sportvereinen: "Sport ist in unser aller DNA und besonders in der DNA Kärntens fest verankert. Viel zu oft wird die Arbeit der Funktionäre, die die Basis für alle sportlichen Erfolge bildet, als Selbstverständlichkeit gesehen. Mit dem Landesportehrenzeichen möchte ich besonders für und im Sport engagierte Menschen vor den Vorhang holen, um damit auch andere zu motivieren", erklärt Kaiser.

Der Erarbeitung des morgen in der Regierungssitzung in weiterer Folge vom Kärntner Landtag zu beschließenden Gesetzesentwurfes sind die Übermittlung des Entwurfes an Bund und Gemeinden, letztere vertreten durch Kärntner Gemeindebund und Österreichischen Städtebund, sowie ein Begutachtungsverfahren vorausgegangen.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Fischer/Sternig