News

LOKAL

33,6 Mio. Euro für Wirtschaftsförderung in Kärnten 2019

17.12.2018
LHStv.in Schaunig: KWF-Förderungen werden durch gezielte Abholung von EU-Mitteln vervielfacht - KWF-Budget und vier millionenschwere Förderprojekte werden in morgiger Regierungssitzung beschlossen


Klagenfurt (LPD). Die KWF Strategie 2030 stellt Forschungs-, Technologie- und Kooperations-Maßnahmen in den Vordergrund. "Mit gezielter Abholung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) können wir über Ko-Finanzierungen große Projekte hebeln", betont Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Im KWF-Budget 2019, das in der morgigen Regierungssitzung auf der Tagesordnung steht, sind für Förderungen Mittel in der Höhe von 33,672 Mio. Euro vorgesehen. 36 Prozent davon sind EFRE-Ko-Finanzierungen, 29 Prozent gehen in Technologiefonds. Jeweils zehn Prozent der Mittel gehen in die Wirtschaftsentwicklung sowie in Beratung und Förderung, acht Prozent in Infrastruktur und Regionalentwicklung. "Ziel ist es, bestehende Stärken konsequent weiterzuentwickeln und mit neuen Wissens- und Technologiebereichen zu verknüpfen", so Schaunig.

Ebenfalls auf der morgigen Tagesordnung stehen vier große KWF-Förderakte. Das build! Gründerzentrum erhält für das "Go2Market Coachingprogramm" 349.000 Euro KWF-Förderung und 1,396 Mio. Euro EFRE-Mittel. Ziel des Programms ist die positive Entwicklung von Start-ups in Kärnten und ihre erfolgreiche Markterschließung. Die Carinthian Tech Research AG CTR erhält einen KWF-Zuschuss von 2,538 Mio. Euro zur teilweisen Finanzierung des Projekts "ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center - 2. Förderperiode" aus dem COMET-Programm mit Projektkosten von gesamt 20,4 Mio. Euro.

Zwei Unternehmerprojekte erhalten ebenfalls Förderzusagen. Eines davon mit Gesamtprojektkosten von 2,6 Mio. Euro erhält 147.600 Euro KWF-Förderung und 624.000 Euro EFRE-Mittel. Ein weiteres Projekt mit dem Gesamtumfang von 93,586 Mio. Euro erhält KWF-Mittel in Höhe von 402.990 Euro sowie EFRE-Mittel in Höhe von 6,461 Mio. Euro.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Gaby Schaunig
Redaktion: Matticka/Stirn