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Regierungssitzung 2 - Aus- und Weiterbildung für Elementarpädagogen abgesichert

18.12.2018
Regierung beschloss Jahressubvention für Institut für Bildung und Beratung - LH Kaiser betont Wichtigkeit der Aus- und Weiterbildung der Pädagogen für den Vorschulbereich - 340.000 Euro sind Investition in die Zukunft


Klagenfurt (LPD). Das Institut für Bildung und Beratung (IBB) ist das führende Bildungsinstitut für

Elementarpädagogik in Kärnten und bietet seit 2002 Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Pädagoginnen und Pädagogen in Vorschul-Bildungseinrichtungen an. 7.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im heurigen Jahr in den Kursen und Lehrgängen gezählt. Konkret werden Ausbildungslehrgänge für Tagesmütter, -väter, Kleinkinderzieherinnen sowie für Pädagogen/-innen für Krippen, Kindertagesstätten, Kindergärten und Horte angeboten.

Aber auch die Leiterinnen und Leiter von vorschulischen Bildungseinrichtungen müssen, so sieht es das Kinderbetreuungsgesetz des Landes vor, als Voraussetzung für ihre neue Position verpflichtend einen Lehrgang im IBB absolvieren. Seit 2004 ist das IBB die zentrale Ausbildungsstätte für Tagesmütter und Tagesväter und hat für diese Ausbildungsschiene auch das Gütesiegel des Bundesministeriums für Familie und Jugend erhalten. 140 Tagesmütter wurden in sieben Lehrgängen bis dato ausgebildet.

Für Landeshauptmann Peter Kaiser ist die Jahressubvention, die in Höhe von 340.000 Euro heute, Dienstag, in der Sitzung der Landesregierung beschlossen wurde, nicht nur die Absicherung der Aus- und Weiterbildungseinrichtung, sondern eine Investition in die Zukunft. "Wenn wir Kärnten zur kinderfreundlichsten Region machen wollen, gehört selbstverständlich die beste Ausbildung für die Pädagoginnen und Pädgogen in der Elementarpädagogik dazu. Mit dem KinderStipendium erreichen wir, dass jedes Kind gleich viel Wert ist und eine Betreuungseinrichtung besuchen kann. Mit dem IBB schaffen wir das bestens qualifizierte Personal für unsere Kinder", hält Landeshauptmann Peter Kaiser dazu fest.

Laut Budgetplanung beläuft sich der Gesamtbedarf für das IBB auf 340.000 Euro. Mit der Subvention erfolgt eine vollständige Abdeckung der Kosten für den laufenden Betrieb des IBB, für das Personal, die Referenten für die Lehrgänge sowie die Infrastruktur. "Alles, was wir in die Elementarpädagogik investieren, hat einen x-fachen Wert für die gesamte Gesellschaft. Und alle, die mit dem wichtigsten Gut unserer Gesellschaft, unseren Kindern, arbeiten, tragen eine hohe Verantwortung", betont Kaiser.

Das IBB erarbeitet neben der Lehrtätigkeit auch laufend Konzepte für die Elementarpädagogik, arbeitet aber auch an Grundlagen und Richtlinien für 15a-Vereinbarungen des Landes mit dem Bund mit.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch