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POLITIK

Regierungssitzung 6 - 19,4 Millionen Euro für Ländliche Entwicklung

15.01.2019
LR Gruber: Ko-Finanzierung für EU-Förderprogramm beschlossen - Kärnten setzt damit regionale Impulse und sichert Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft


Klagenfurt (LPD). Rund 95 Mio. Euro werden jährlich über das EU-Programm Ländliche Entwicklung an Kärntens Landwirtschaft ausbezahlt. Ausgleichszulagen für benachteiligte Bergbaugebiete, Programme für eine umweltgerechte, nachhaltige Landwirtschaft, Leistungsabgeltungen und Investitionsförderungen, aber auch der Schwerpunkt LEADER werden daraus finanziert. Die Hälfte dieser Mittel kommt aus der EU, 30 Prozent schießt der Bund zu, 20 Prozent muss Kärnten kofinanzieren. Heute, Dienstag, wurden diese Kofinanzierungsmittel für das Jahr 2019 in der Landesregierung beschlossen. "19,4 Millionen Euro stellen wir heuer als Land Kärnten für das Programm Ländliche Entwicklung zur Verfügung. Rund der fünffache Betrag fließt wieder in die Kärntner Landwirtschaft und in unsere Regionen zurück", betonte Agrarlandesrat Martin Gruber im Pressefoyer.

Das Programm Ländliche Entwicklung sei eine der wichtigsten Säulen in der Agrarpolitik, so Gruber: "Wir brauchen diese Mittel, um die Einkommen und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte abzusichern, aber auch um Innovationen voranzutreiben." Die Kärntner Landesregierung habe es sich um Ziel gesetzt, möglichst viele EU-Mittel nach Kärnten zu holen. "Wir werden auch keinen Cent an EU-Förderungen für die Kärntner Landwirtschaft liegen lassen", betonte Gruber.

Unterstützt werden durch die Ländliche Entwicklung u.a. die Errichtung von Wirtschafts- und Stallgebäuden oder Biomasseheizanlagen, größere Maschinen- und Geräteanschaffungen, aber auch Projekte, die den landwirtschaftlichen Betrieben ein Zusatzeinkommen sichern, wie die Direktvermarktung von Produkten oder Dienstleistungen wie Urlaub am Bauernhof. Auch Projekte im Naturschutz oder in Bereichen wie erneuerbare Energie und klimafreundliche Mobilität werden gefördert. "Wir setzen damit regionale Impulse, die über die Landwirtschaft hinausgehen", hob der Agrarreferent hervor.



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Wedenigg/Böhm