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Winterwetter - LH Kaiser nimmt Bund in die Pflicht

16.01.2019
Unterstützung für Vorschlag aus Salzburg, Bund solle Unternehmer für Helfer entschädigen - LH-Konferenz soll Hilfe für Helfer thematisieren


Klagenfurt (LPD). In der aktuellen Diskussion und bezugnehmend auf einen Bericht der Wiener Zeitung, wie man freiwillige Helferinnen und Helfer bei und für ihren Einsatz bei Naturkatastrophen und -ereignissen wie den jüngsten Schneemassen unterstützen kann, sieht Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, aktuell auch Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, die Bundesregierung in der Pflicht. "Ich unterstütze den Vorschlag meines Amtskollegen Wilfried Haslauer, wonach die Bundesregierung jene Firmen, die Mitarbeiter für Katastropheneinsätze freistellen, direkt entschädigt", so Kaiser.

Nichts abgewinnen kann er der Forderung der Sozialministerin, die Länder sollten den Verdienstentgang zahlen. Die Bundesregierung werde sich endlich überlegen müssen, wie man freiwillige Helferinnen und Helfer insgesamt besser unterstützen kann. Nicht nur was den Verdienstentgang, sondern auch die rechtliche Absicherung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer betrifft. Kaiser will dieses Thema zudem auf die Tagesordnung der Landeshauptleutekonferenz bringen.

"Immer wieder beweisen zigtausende Freiwillige und Ehrenamtliche in Rettungs- und Einsatzorganisation mit ihrem selbstlosen Einsatz, wie wichtig und unverzichtbar sie in solchen Fällen für die Bevölkerung und auch für die Politik sind. Dafür Danke zu sagen ist richtig, reicht aber nicht aus. Die Bundesregierung sollte an entsprechenden österreichweit einheitlichen Lösungen dafür arbeiten. Für konstruktive Vorschläge werden die Länder immer gesprächsbereit sein, man muss seitens der Bundesregierung nur auch bereit sein, zu Gesprächen auf Augenhöhe zurückzufinden", so Kaiser abschließend.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Rauber