News

POLITIK

AUA - Kärnten kämpft für Flughafen und Mitarbeiter

18.01.2019
LH Kaiser: Land und Stadt sind in enger Abstimmung mit Mehrheitseigentümer, um Flugverbindungen auszubauen, Ersatz für AUA und Lösungen für betroffene AUA-Mitarbeiter zu finden


Klagenfurt (LPD). "Wir kämpfen gemeinsam für unseren Kärntner Flughafen und darum, diesen in Zukunft wieder erfolgreicher zu machen", macht Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, nach der gestrigen Hiobsbotschaft der AUA für den Standort und die Mitarbeiter deutlich. Bekanntlich wird die AUA sowohl alle Mitarbeiter als auch Flugrotationen von den Regionalflughäfen in den Bundesländern abziehen und es ist davon auszugehen, dass die Gefahr besteht, dass sämtliche Inlandsflüge früher oder später von der AUA überhaupt eingestellt werden.

Land und Stadt sind mit dem neuen Flughafen-Mehrheitseigentümer in Abstimmung. "Wir bemühen uns intensiv, nicht nur Ersatz für die AUA, sondern generell neue Fluganbindungen zu finden. Ziel bleibt die Anbindung an einen internationalen Hub. Auch für jene der 30 betroffenen AUA-Mitarbeiter, die das "Angebot", ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt ungeachtet persönlicher, familiärer Verhältnisse nach Wien zu verlegen, nicht annehmen können, wird an Lösungen gearbeitet", so Kaiser und Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz unisono.

Nach dem gestrigen Gespräch mit Flughafeninvestor Franz Orasch, in dem die aktuelle Entwicklung diskutiert wurde, zeigte sich Mathiaschitz zuversichtlich. "Die vorgestellten Gegenstrategien des Investors werden zur Attraktivierung des Klagenfurter Flughafens beitragen", sagt die Bürgermeisterin. Die Einladung nach einem klärenden Gespräch mit dem AUA-Vorstand bleibe laut Kaiser natürlich weiter aufrecht.

Der Landeshauptmann verweist darauf, dass Land und Stadt mit der 13 Millionen Euro teuren Sanierung der Rollbahn mehr als nachdrücklich ihr Bekenntnis zum Flughafen Klagenfurt als unverzichtbare Infrastruktureinrichtung für den Wirtschafts-, Industrie- und Tourismusstandort Kärnten unter Beweis gestellt hätten. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht! Jetzt geht es darum, dass alle an einem Strang ziehen", so Kaiser.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm