News

WIRTSCHAFT

Kärnten verzeichnet stärkstes Wirtschaftswachstum aller Bundesländer

28.01.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig, LR Zafoschnig: Die positive konjunkturelle Entwicklung hält an, der Produktionssektor in Kärnten liegt konstant über dem Vorjahresniveau und dem Österreich-Schnitt


Klagenfurt (LPD). Kärnten verzeichnete im Jahr 2017 mit 4,5 Prozent das stärkste reale Wirtschaftswachstum aller Bundesländer - ein Trend der auch 2018 seine Fortsetzung fand. Insbesondere der Produktionssektor führte zu dieser äußerst positiven Entwicklung. So konnte die Sachgüterproduktion Kärntens, die ja größtenteils für den Export arbeitet, in den Monaten Jänner bis September 2018 Produktionswerte aufweisen, die stets über dem Vorjahresniveau lagen. Der Index der Produktion erreichte im Oktober 2018 einen Punktestand von 144,3 (Jahresdurchschnitt 2015 = 100), woraus sich eine Steigerung um 10,8 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresmonat errechnet (Österreich: +5,7 Prozent).

"Diese Zahlen sind Bestätigung und Auftrag den Kärnten weiter auf Erfolgskurs zu halten. Die stabilen Wachstumsraten im Produktionssektor beleben den heimischen Arbeitsmarkt und steigern die Investitionsfreudigkeit sowie die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kärnten", zeigten sich heute, Montag, LH Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, angesichts der aktuellen Daten zur Sachgüterproduktion in Kärnten erfreut.

"Wir werden mit ganzer Kraft weiterhin daran arbeiten, die besten Rahmenbedingungen für die heimischen Betriebe zu schaffen, um Investitionen zu ermöglichen und so vom internationalen Konjunkturaufschwung überproportional zu profitieren", versicherte Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig, dessen ehrgeiziges Ziel es ist, Kärnten zum unternehmerfreundlichsten Bundesland Österreichs zu machen. "An einer konsequenten Entbürokratisierung, an cleveren Behördenverfahren und einer smarten Landesverwaltung führt kein Weg vorbei. Nur so bleibt Kärnten als Standort möglichst attraktiv und wettbewerbsstark", so Zafoschnig.

Gegliedert nach Verwendungskategorien, konnte im Oktober 2018 insbesondere die "Energieversorgung" (+ 58,2 Prozent) eine recht deutliche Steigerung vorweisen. Ebenso positiv bilanzierten die "Vorleistungen" (+10,4 Prozent), die "Investitionsgüter" (+6,2 Prozent), die "Langlebigen Konsumgüter" (+15,1 Prozent) und die "Kurzlebigen Konsumgüter" (+6,6 Prozent). Ohne die witterungsabhängige Energiegewinnung wäre der Produktionsindex im Jahresvergleich um 4,7 Prozent angestiegen (Österreich: +5,3 Prozent).

"Im Zeitraum Jänner bis Oktober 2018 erhöhte sich die Produktion in Kärnten nach vorläufigen Ergebnissen gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um 10,5 Prozent (Österreich: +4,9 Prozent). Bei anhaltendem Aufschwung, von dem man derzeit ausgehen kann, wird sich die Bilanz im Verlaufe des weiteren Jahres sicher noch deutlich verbessern", so Kaiser und Schaunig. Ohne die größtenteils witterungsabhängige Energieproduktion wäre der Index mit einem Plus von 8,6 Prozent relativ deutlich angestiegen (Österreich: +5,0 Prozent).

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 haben sich in Kärnten die vier Hauptwirtschaftsbereiche des gesamten sekundären Sektors positiv entwickelt. Am stärksten zugelegt hat die "Energie- und Wasserversorgung" mit einem Zuwachs von 25,7 Prozent (Österreich: +5,6 Prozent). Die gewichtige "Sachgüterproduktion" kann im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Produktionssteigerung um 9,8 Prozent (Österreich: +4,3 Prozent) und das "Bauwesen" eine in der Höhe von 5,1 Prozent (Österreich: +7,7 Prozent) aufweisen. Bei der Sparte "Bergbau, Steine- und Erdengewinnung" liegt ein positives Ergebnis von +1,8 Prozent (Österreich: -2,5 Prozent) vor.



Rückfragehinweis: Büro LR Kaiser, LHStv.in Schaunig, LR Zafoschnig
Redaktion: Grollitsch/Hetzel/Zeitlinger