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Wetterwarnung 2: Krisenstab tagte als Vorsichtsmaßnahme

31.01.2019
LR Fellner: Präventive Maßnahme nach den Wetterprognosen - Bis zu ein Meter Neuschnee und Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde werden erwartet


Klagenfurt (LPD). Auf Grund der Wetterprognosen für weite Teile des Landes trat heute, Donnerstag, der kleine Krisenstab des Landes zusammen, um die Lage mit Hilfe von Experten zu sondieren. Laut Gerhard Hohenwarter von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es besonders im Westen Kärntens starke Niederschläge geben, welche teilweise bis in die Täler in Form von Schnee fallen. Nach Osten hin liegt die Schneefallgrenze teils über 1.500 Meter und hier regnet es regional noch kräftig. Besonders in den Karawankentälern sind auch wieder Sturmböen zu befürchten. Bis zu ein Meter Neuschnee von Freitag auf Samstag sowie eine Windstärke von bis zu 90 Kilometer pro Stunde seien zu erwarten. Durch die steigenden Temperaturen wird der Schnee sehr schwer sein.

"Auf Grund der Analyse werden wir als reine Vorsichtsmaßnahme morgen um 10 Uhr den großen Krisenstab einberufen. Da werden mögliche weitere Maßnahmen koordiniert", erklärt Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner. Dabei sein werden die betroffenen Bezirkshauptleute und ein großer Expertenstab des Landes, der Polizei, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der KELAG, der ZAMG und des Bundesheeres.

Laut dem Katastrophenschutzbeauftragten des Landes, Markus Hudobnik, bestünde für die Bevölkerung momentan keine Gefahr. Es sei jedoch wichtig, die Wetterprognosen in den Medien zu verfolgen. Das Krisenmanagement des Landes Kärnten sieht vor, so früh wie möglich auf Wetterwarnungen zu reagieren.




Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Kurath/Rauber