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KULTUR

"Wozu das Theater?!"

01.02.2019
Die Feber - März BRÜCKE gewährt eine Darbietung der darstellenden Künste des Landes und akzentuiert das aktuelle Schwerpunktjahr im Kinder- und Jugendtheaterbereich


Klagenfurt (LPD). Das Cover zeigt eine Arbeit der aus Klagenfurt stammenden (licht)bildenden Künstlerin Nina Rike Springer, das Werkstättengespräch unternimmt mit der experimentellen Katrin Ackerl Konstantin eine Wortreise durch ihre Welt der Theaterarbeit. Weitere Textbausteine dieser BRÜCKE beschäftigen sich u.a. mit der Geschichte des Theaters in Kärnten, den prekären Arbeitsverhältnissen der freien Theaterszene oder dem Schaffen von Bühnenbildnerinnen und Bühnenbildnern. Es wird besonderes Augenmerk auf das farbenreiche Ensemble an Theatermenschen aus Kärnten gelegt und eine Reihe von ihnen wird portraitiert und vorgestellt: diese Rundschau widmet sich kleinen Initiativen und theaterschaffenden Weltenbummlerinnen und Weltenbummlern genauso wie den großen Meistern namens Martin Kušej, Peter Handke, Peter Turrini oder Gert Jonke.

Weitere Beiträge besprechen das gegenwärtige Ausstellungsgeschehen rund um Tomas Hoke, die Teilnahme von Ines Doujak und René Fadinger an der Kunstbiennale von Kochi in Kerala (Indien) oder portraitieren mit Bruno Strobl, Nachwuchscellist Aleksander Simić und dem jungen Komponisten Julian Gamisch hörenswerte Musiker unseres Landes.

Zu den Besonderheiten der Ausgabe zählt auch der entnehmbare Kunstdruck der in Klagenfurt beheimateten Brigitte Kranz, die Kategorie "vorlese.prvo branje" erstveröffentlicht diesmal Texte aus der Feder von Silke Hassler und Peter Truschner. Die Leserinnen und Leser erwarten zudem wie gehabt umfassende aktuelle Veranstaltungsinfos inklusive des Kulturkalenders (diesmal mit einem extra Theaterteil) sowie eine erlesene Auswahl an Buch-, Musik- und Filmtipps … und so manches mehr.

DIEse BRÜCKE möchte den Theaterschreiberinnen und Bühnendichtern, den Kulissenmachern und In-Szene-Setzerinnen, den Spielern und Spielmacherinnen unseres Landes Bühne geben. Und zugleich das GegenStück von Bühne, nämlich Zuschauerraum, der Raum für den gründlichen Betrachter und die kritische Kunstbeschauerin, sein. Sie möchte Schaulust wecken für eine sich immer wieder neu erfindende und herausfordernde Kunst, die wir nicht als Besitz sondern als Haltung und Handlung verstehen - als den Stoff für ein gutes Spiel des Lebens.

I N F O: www.bruecke.ktn.gv.at



Rückfragehinweis: Die Brücke
Redaktion: Hochsteiner/ Zeitlinger