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POLITIK

Regierungssitzung 3 - Land Kärnten verstärkt Natur- und Klimaschutz

12.02.2019
LH Kaiser, LR Gruber: Energieverbrauch und CO2-Ausstoß im Straßenbaureferat deutlich verringert - Ziel: Bis 2020 u.a. Energieeinsparung und CO2-Reduktion um 20 Prozent, Steigerung Anteil erneuerbarer Energie um 20 Prozent


Klagenfurt (LPD). Ein klares Bekenntnis zu Natur- und Klimaschutz sowie zu einer nachhaltigen Energie- und Umweltpolitik hat die "Kärnten-Koalition" in ihrem Regierungsprogramm 2018 - 2023 festgeschrieben. Dazu wurden für den Bereich der Straßenbauabteilung des Landes mit der Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 eigene Klimaziele festgelegt. Diese sehen bis 2020 eine 20-prozentige Einsparung bzw. Reduktion von Energie und CO2 ebenso vor wie die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie um 20 Prozent und die Einstellung fossiler Energieträger für Heizanlagen.

"Wir nehmen die Verantwortung, die wir seitens der Landespolitik gegenüber unserer Bevölkerung und unserer Natur haben, sehr ernst. Es ist unsere Aufgabe, alles zu tun, damit wir unseren Kindern und nachfolgenden Generationen eine Umwelt mit sauberer Luft, sauberem Trinkwasser und intakter Fauna und Flora übergeben", betonten Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaulandesrat Martin Gruber heute, Dienstag, im Pressefoyer nach der Regierungssitzung.

Wie ein heute in der Landesregierung behandelter Zwischenbericht des Energiemanagementsystems der Straßenbauabteilung zeigt, wurden die CO2-Emmissionen bereits um beachtliche 10,4 Prozent reduziert. Durch die Umstellung von Heizanlagen auf erneuerbare Energieträger konnte in diesem Bereich sogar eine Reduktion der CO2-Emissionen von beinahe 40 Prozent erreicht werden. Bis auf die Heizanlage in der Straßenmeisterei Eberstein wurden schon jetzt alle Ölheizungen ersetzt. Für Eberstein befindet sich die Neuerrichtung einer Hackschnitzelanlage in Planung. Somit konnten bei der Heizenergie bereits Einsparungen von 12,17 Prozent und beim Strom um 11,10 Prozent erreicht werden.

"Dieser Zwischenbericht zeigt ganz klar, die Energieziele, die wir uns bis 2020 im Straßenbaureferat gesetzt haben, sind absolut erreichbar. Die Abteilung 9 ist damit eine der ganz wenigen öffentlichen Institutionen österreichweit, die nachweislich einen Umweltschwerpunkt setzen", betonte Landesrat Gruber. Sogar bei Vergabeverfahren wurde im Straßenbau die Verwendung von Recycling-Materialien als Bewertungskriterium eingeführt.

2019 fortgesetzt werden deshalb ressourcenschonende und nachhaltige Maßnahmen wie die weitere Umstellung auf LED-Beleuchtung in Straßenmeistereien und Straßenbauämtern sowie bei Ampelanlagen und Straßenbeleuchtungen. Auch Photovoltaikanlangen für die Stützpunkte Klagenfurt und Friesach sowie E-Ladestationen für alle Straßenmeistereien sind in Planung. In Zukunft soll es auch jährliche automatisierte Energieberichte der Straßenbauämter und Straßenmeistereien geben.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Gruber
Redaktion: Schäfermeier/Wedenigg/Böhm