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Regierungssitzung 5 - Bauinvestitionsprogramm sorgt für Aufschwung

12.02.2019
LH Kaiser, LR Gruber, Egger: Rund 928 Millionen Euro werden 2019 in die Infrastruktur des Landes investiert - Positive Beschäftigungseffekte werden ausgelöst


Klagenfurt (LPD). Das Kärntner Bauinvestitionsprogramm (K-BIP), ein gemeinsames Projekt des Landes Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten (ARGE Bauwirtschaft), ermöglicht einen weitgehenden Überblick über das Bauinvestitionsvolumen der öffentlichen Hand in Kärnten. Dadurch werden die Investitionssummen des Landes und anderer großer öffentlicher Auftraggeber öffentlich zugänglich gemacht.

Heute, Dienstag, wurde das Bauinvestitionsprogramm 2019 vom Kollegium der Landesregierung beschlossen. Demnach werden in diesem Jahr insgesamt rund 928 Millionen Euro in die Infrastruktur des Landes investiert. 436 Millionen Euro (270 Millionen Euro davon in den Hochbau, 166 Millionen Euro in den Tiefbau) werden seitens des Landes, der kommunalen Verbände sowie der ausgegliederten Gesellschaften investiert, 491 Millionen Euro (93 Millionen Euro davon in den Hochbau, 390 Millionen in den Tiefbau) an Investitionen fließen von den im Bauinvestitionsprogramm erfassten öffentlichen Firmen wie ASFINAG, ÖBB, BIG und KELAG.

"Es handelt sich dabei um wertvolle Investitionen in die Verbesserung unserer Infrastruktur", so Landeshauptmann Peter Kaiser. Durch das Bauinvestitionsprogramm werden positive Beschäftigungseffekte in der Höhe von rund 10.000 Arbeitsplätzen im Baugewerbe ausgelöst, informierte Kaiser.

Durch das Bauinvestitionsprogramm werde kräftig in Kärntens Infrastruktur investiert, betonte Straßenbaureferent LR Martin Gruber. Der Straßenbau sei in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Faktor und massiv an dem Programm beteiligt. 220 Straßenbauprojekte würden in diesem Jahr in Kärnten in Angriff genommen. "Mit rund einer Milliarde Euro an Investitionen setzen wir deutliche Impulse für die Wirtschaft und für die Beschäftigung. Es ist zudem ein wichtiges Zeichen in Richtung der Baubranche, die sich in den letzten Jahren zu einer der dynamischsten Wirtschaftsbranchen entwickelt hat", so Gruber.

In Vertretung von LR Ulrich Zafoschnig bezeichnete Armin Egger das Bauinvestitionsprogramm als "Rückenwind für junge Kärntnerinnen und Kärntner". Es sei vor allem im Hinblick auf die große Herausforderung der demografischen Entwicklung von Bedeutung und habe eine Signalwirkung für die junge Generation, erklärte Egger.

Seit 2017 legt das Land Kärnten mit dem Bauinvestitionsprogramm in jedem Kalenderjahr offen, welche Summen in welche Baumaßnahmen investiert werden. Dies ermöglicht der Bauwirtschaft einen Überblick über die geplanten Investitionssummen, die in Bauvorhaben und Aufträge an die heimische Wirtschaft münden. Das Bauinvestitionsprogramm ist in Bereiche wie Hochbau, Straßenbau, Sanierungen, etc. unterteilt.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Gruber, Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Fabian Rauber